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Lokales Unternehmerreise nach Russland: Hilbert fördert Zusammenarbeit auf Mikroelektronik-Forum
Dresden Lokales Unternehmerreise nach Russland: Hilbert fördert Zusammenarbeit auf Mikroelektronik-Forum
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17:29 09.09.2015
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Gemeinsam diskutieren sie dort mit russischen Unternehmen über den Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich der Mikroelektronik und Informations- und Kommunikationstechnologie. Anlass der Unternehmensreise ist ein deutsch-russisches Forum für Mikro-Elektromechanische Systeme (MEMS) an der Mikroelektronik-Hochschule in Selenograd.

"In den ersten drei Quartalen des Vorjahres gingen die Exporte nach Russland wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Russland und der Ukraine-Krise bereits um 16 Prozent zurück. Besonders betroffen waren Unternehmen der Elektrotechnik. Wenn die schon lange bestehenden und auf gegenseitigem Vertrauen basierenden Beziehungen zu den Unternehmen abbrechen, geht das zuallererst auch zu Lasten unserer kleinen und mittleren Betriebe", begründet Hilbert sein Engagement. Sächsische und thüringische Unternehmen des Mikroelektrotechnikverbandes Silicon Saxony e.V. pflegen seit vielen Jahren enge Beziehungen zu russischen Halbleiter-Unternehmen.

Für Hermann Marsch, Mitglied des Vorstandes des Silicon Saxony e.V., ist Deutschland nach wie vor der Vorzugspartner für russische Unternehmen. Sachsen nehme dabei eine wichtige Stellung ein. "Russland hat ein riesiges Nachholpotenzial für den Aufbau einer eigenen Industrie oder für eine moderne infrastrukturelle Entwicklung. Das ist nach wie vor auch eine Chance für den sächsischen Mittelstand, unsere Fachhochschulen und Universitäten und vor allem die wissenschaftlichen Institute der industrienahen Forschung", so Marsch. Der russische Markt sei laut Marsch schon auf einem hohen Niveau entwickelt. "Er liegt direkt vor unserer Haustür. Nutzen wir ihn und überlassen ihn nicht den asiatischen Mitbewerbern."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.01.2015

jw

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