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Lokales Unterlagen für Königsbrücker Straße sind fertig
Dresden Lokales Unterlagen für Königsbrücker Straße sind fertig
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07:51 19.10.2017
Die Unterlagen für den Ausbau der miesen Straße sind fertig.  Quelle: Archiv
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Dresden

 Der Geschäftsbereich Stadtentwicklung und Bau von Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) hat die Unterlagen für den Ausbau der Königsbrücker Straße fertiggestellt. Das teilte Schmidt-Lamontain am Mittwochabend vor dem Bauausschuss mit. Die Dokumente würden zur Unterschrift auf seinem Schreibtisch liegen. Er werde sie am Donnerstag an die Landesdirektion Sachsen (LDS) absenden, kündigte der Baubürgermeister an. Dann könnte das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau einer der schlechtesten Straßen von Dresden beginnen.

Ob der vom Baubürgermeister und der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit (RGR) erhoffte Baubeginn Anfang 2019 zu halten ist, hängt davon ab, wie schnell die LDS die Unterlagen bearbeiten kann. Bei einem derart komplexen Bauvorhaben dürfte eine Prüfzeit von mindestens einem Jahr zu erwarten sein.

Einmal mehr steht die Königsbrücker Straße zur Diskussion. Nach der zuletzt beschlossenen Variante 7 favorisiert die Mehrheit des Stadtrates aber eine andere Form. Wir zeigen die Varianten 7, 8.4 und 8.7 im Detail.

Vollständig sind die Unterlagen laut Schmidt-Lamontain aber noch nicht. Die LDS habe die Stadt vor wenigen Tagen aufgefordert, Lärmschutzgutachten für die Umleitungsstrecken während der Bauzeit vorzulegen. „Das ist eine sehr komplexe Thematik, da sind wir noch nicht fertig“, so der Baubürgermeister. „Diese Gutachten müssen wir nachreichen. Alle anderen Unterlagen werden an die LDS zugestellt.“

Über den Ausbau der Königsbrücker Straße wird über zwei Jahrzehnte lang erbittert gestritten. RGR hatte nach dem Wahlsieg 2014 nichts Eiligeres zu tun, als den mit alter bürgerlicher Mehrheit gefassten Ausbaubeschluss zu kassieren. CDU, FDP und die damalige Bürgerfraktion hatten für einen vierspurigen Ausbau votiert. RGR setzte auf eine schmale, stadtteilverträgliche Variante mit einer Fahrspur pro Richtung. Zwischen Katharinenstraße und Bischofsplatz sollen die Autos auf den Gleisen der Straßenbahn fahren.

Die Kosten für den Ausbau betragen rund 32 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt würde bei 10,6 Millionen Euro liegen. Neben Bund und Freistaat – die Förderquote beträgt 75 Prozent – werden sich auch die Verkehrsbetriebe, die Drewag, die Stadtentwässerung Dresden und die Telekom am grundhaften Ausbau der Strecke beteiligen.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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