Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Unruhe um Verzögerungen bei Bauarbeiten an der Dreikönigschule
Dresden Lokales Unruhe um Verzögerungen bei Bauarbeiten an der Dreikönigschule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:00 08.06.2018
Die Gebäude des Gymnasiums Dreikönigschule in der Dresdner Neustadt werden etappenweise saniert. Quelle: Stadtverwaltung/Cardo-Dresden
Dresden

Unruhe unter den Eltern: Für die derzeit ausgelagerten Schüler des Gymnasiums Dreikönigschule (DKS) könnte es zu Verzögerungen bei der Rückkehr an den Stammsitz kommen. Darauf verweist Neustadt-Ortsbeiträtin Ulla Wacker (Grüne), die selbst zu Elternschaft des Gymnasiums gehört.

Die drei Schulgebäude im Winkel von Louisenstraße und Rothenburger Straße werden seit Jahren saniert. Die Schüler haben inzwischen auf dem Schulcampus in Tolkewitz ein Domizil auf Zeit gefunden. Haus C ist bereits fertig. Die Bauarbeiten an Haus A laufen und sollen nach des bisherigen Plänen im Mai 2020 abgeschlossen sein. Haus B wird zwischenzeitlich von der 15. Grundschule als Auslagerungsstandort genutzt und soll anschließend von Januar 2020 bis Juni 2021 saniert werden.

Bislang seien die Eltern davon ausgegangen, dass ein Teil der DKS-Schüler ab 2020 wieder in der Neustadt unterrichtet wird. Jetzt sei dem Elternrat aber von der Stadtverwaltung mitgeteilt worden, dass es zu Verzögerungen kommen könnte, erklärte Wacker. Befürchtungen dazu hatte es schon früher gegeben.

Ortsbeirätin will Klarheit

Wie der Leiter des Schulverwaltungsamtes Falk Schmidtgen auf DNN-Anfrage mitteilte, handele es sich zwar nicht um eine Mitteilung der Verwaltung, sondern lediglich die Äußerung aus den Reihen der Ortsbeiräte. Dann deutet er allerdings Überlegungen zu Änderungen am Zeitplan an.

Die Gebäude Haus A (Lousienstraße) und Haus B (Rothenburger Straße) hätten planmäßig verschiedene Zeitpunkte der Fertigstellung. „Nach Abschluss der Sanierung von Haus A – voraussichtlich Mai 2020 – besteht theoretisch die Möglichkeit, dass ein Teil des Gymnasiums Dreikönigschule zurück zieht“, erklärte Schmidtgen. Die Fertigstellung des Gesamtstandortes erfolge jedoch voraussichtlich erst im Juni 2021. „Eine andere Option ist, dass das Gymnasium Dreikönigschule komplett am Auslagerungsstandort verbleibt.“ Diese Option sei aber abhängig von den dann noch freien Kapazitäten am Standort Tolkewitz und werde maßgeblich von der Klassenbildung im Schuljahr 2019/2020 am Standort Tolkewitz beeinflusst. Zum Rückzug des Gymnasiums Dreikönigschule gebe es derzeit keine verbindliche Festlegung. Die diesbezüglichen Ausführungen im Baubeschluss V2051/17 haben nach wie vor Aktualität.“ Da ist von einer Nutzungsaufnahme von Haus A ab Mai 2020 und für Haus B ab Juni 2021 die Rede.

Ortsbeirätin Wacker mutmaßt, die Überlegungen der Stadt könnten mit Verzögerungen bei der Sanierung der 15. Grundschule und damit einem längeren Bedarf für die Auslagerung zusammenhängen. Sie will das jetzt mit einer Anfrage bei der Stadt klären.

Von Ingolf Pleil

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Toten Hosen haben aus dem Stadion von Dynamo Dresden ein Stück „Aufstiegsrasen“ mitgenommen, von dem aus Fortuna Düsseldorf das entscheidende Tor gegen Dynamo Dresden gelang. Es werde einen Ehrenplatz auf der Fensterbank bekommen, versprach die Band.

08.06.2018

Die Stadtratsfraktion der Grünen lädt am Montag zu einen Info-Abend über das Blaue Wunder ins Ortsamt Loschwitz ein. Unter dem Titel „Wie weiter rund um das Blaue Wunder?“ wollen Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und andere Politiker über Probleme, Planungen und künftige Entwicklung auf den Plätzen und Straßen im Umfeld des Blauen Wunders sprechen.

07.06.2018

Die bekannte deutsche Punkband wirbt in einem kurzen Film im Netz für die Arbeit von Mission Lifeline. Sie nehmen dabei auch Bezug zum Rechtsstreit zwischen den Helfern und Pegida.

08.06.2018