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Uniklinikum Dresden: Schlaganfallstation als überregionale Einrichtung zertifiziert

Prüfung zu Beginn des Jahres Uniklinikum Dresden: Schlaganfallstation als überregionale Einrichtung zertifiziert

Die Schlaganfallstation der Klinik für Neurologie am Dresdner Uniklinikum ist von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) als „Überregionale Stroke Unit mit acht Betten“ zertifiziert worden. Die Experten hatten sich dafür zu Beginn des Jahres Arbeitsabläufe und Ausstattung der Spezialstation angesehen und bestätigen, dass Patienten hier optimal versorgt werden.

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Das aus Mitarbeitern des ärztlichen und pflegerischen Dienstes sowie aus Therapeuten und weiteren Berufen bestehende Team der zertifizierten Stroke Unit.

Quelle: Uniklinikum Dresden

Dresden. Die Schlaganfallstation der Klinik für Neurologie am Dresdner Uniklinikum ist von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) als „Überregionale Stroke Unit mit acht Betten“ zertifiziert worden. Die unabhängigen Experten hatten sich dafür zu Beginn des Jahres Arbeitsabläufe und Ausstattung der Spezialstation angesehen und bestätigen, dass Schlaganfallpatienten hier optimal versorgt werden können.

„Es ist unser Ziel, den Schlaganfallpatienten eine rasche Diagnostik zu bieten, um die optimale Therapie feststellen zu können. Während des Aufenthalts in der Stroke Unit, der in der Regel ein bis drei Tage dauert, wird der Patient intensiv überwacht, um möglichst frühzeitig eine Verschlechterung des Zustandes zu erkennen und Komplikationen zu vermeiden“, sagt PD Dr. Volker Pütz, Oberarzt und Leiter der Stroke Unit. Dafür werden die Betroffenen mit Monitoren überwacht und regelmäßig körperlich untersucht. Zudem betreuen ein speziell ausgebildetes Pflegepersonal sowie Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten die Patienten, um eine schnelle Rückkehr in den Alltag zu ermöglichen.

Besonderes Augenmerk der Zertifizierung liegt auf der Zusammenarbeit der Neurologen mit den Experten des Instituts für Neuroradiologie: Sie können in bestimmten Fällen das den Schlaganfall auslösende Blutgerinnsel mit einem Katheter aus dem Gehirn entfernen. Diese sogenannte mechanische Thrombektomie ist nach aktueller Studienlage die Methode der Wahl für die Behandlung von Betroffenen mit akutem Verschluss eines hirnversorgenden Gefäßes. 2015 wurde dieser Eingriff 79 Mal vorgenommen, im vergangenen Jahr bereits 117 Mal.

Von cg

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