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Lokales Uni-Medizin bekommt Geld für IT-Ausbau
Dresden Lokales Uni-Medizin bekommt Geld für IT-Ausbau
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09:31 21.09.2018
Anonymisierte Patientendaten sollen künftig der Forschung zur Verfügung stehen (Symbolbild). Quelle: Hendrik Schmidt/dpa
Dresden

Noch sind Daten aus Krankenhäusern und der medizinischen Forschung einzelne Inseln. Das soll sich künftig zumindest am Dresdner Uniklinikum ändern. Mit einer Förderung in Millionenhöhe sollen digitale Brücken geschaffen und so anonymisierte Patientendaten auch der Forschung zugänglich gemacht werden.

Über dreieinhalb Jahre erhält die Dresdner Hochschulmedizin insgesamt 2,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Medizin-Informatik-Initiative. Mit dem Geld wird ein Datenintegrationszentrum geschaffen. So können Patientendaten Forschern helfen, zum Beispiel genetische Faktoren mit Krankheitsbildern zu kombinieren und anders herum neue Therapien schneller in die Behandlung zu integrieren.

„Wir wollen die Daten so verknüpfen, dass Forscher daraus einen Mehrwert schöpfen können“, sagt Professor Martin Sedlmayr, Projektleiter am Standort Dresden und Inhaber der Professur für Medizinische Informatik am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie.

Der Datenschutz soll in Dresden unter anderem durch eine unabhängige Treuhändlerstelle und entsprechende Prozesse für Patienteneinwilligungen gewährleistet sein.

Von tg

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