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Lokales Umstellung auf digitalen Satellitenempfang verlief in Dresden reibungslos
Dresden Lokales Umstellung auf digitalen Satellitenempfang verlief in Dresden reibungslos
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18:41 09.09.2015
Am Morgen des 30. April 2012 war Schluss mit dem analogen Satellitenempfang. Quelle: Arno Burgi
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Der Anteil der Personen, die den Umstieg auf einen modernen Digitalreceiver versäumt haben und nun „in die Röhre schauen“, ist gering.

In den vergangenen Wochen wurden zwar rund 20 Prozent mehr Digitalreceiver verkauft als üblich, der erwartete Ansturm auf die Fachgeschäfte blieb jedoch aus. Gerade in den zentraleren Stadtteilen der Landeshauptstadt ist das Kabelfernsehen verbreitet. Dessen Kunden sind von der Umstellung gar nicht betroffen. In den Randlagen Dresdens und der Umgebung ist der Anteil der Haushalte, deren TV über Satellitenempfang funktioniert, schon höher. „Wir verspüren seit Anfang April ein verstärktes Interesse unserer Kunden an den Angeboten, wie Receivern und neuen LNBs“, teilte eine Media-Markt-Sprecherin den DNN mit. In den letzten Apriltagen inklusive vorgestern, als die analoge Ausstrahlung bereits beendet war, sei die Nachfrage kontinuierlich hoch gewesen. „Insgesamt gehen wir davon aus, dass ein Großteil der Dresdner bereits rechtzeitig auf digitalen Satelliten-Empfang umgestellt hat“, so die Sprecherin weiter. Dennoch erwarte ihr Unternehmen, dass die Nachfrage noch in den kommenden Wochen anhalten wird.

„Seit über zehn Jahren wird das digitale Fernsehen parallel zum analogen übertragen, die meisten Anwender haben schon lange auf die neue Technik umgestellt“, berichtet Hans-Georg Schindhelm von der narelic Nachrichtenelektronik GmbH auf der Königsbrücker Straße. Er führt den reibungslosen Ablauf der Umstellung auf die umfangreiche mediale Berichterstattung und die seit Monaten in den analogen Kanälen eingeblendeten Hinweise zurück. Den Hinweis „Handeln Sie jetzt!“ haben die meisten Fernsehkunden offenbar beherzigt. Besonders ältere Dresdner, die mit der Einrichtung der neuen Technik überfordert waren, bekamen Besuch von einem Fernsehmonteur.

Auch bei den Wohnungsgesellschaften führte der Wegfall der analogen Satellitensignale zu keinen Problemen. Das hängt vor allem damit zusammen, dass in den meisten Mietwohnungen Kabelfernsehen anliegt. „Die Kabelbetreiber wie z. B. Telecolumbus speisen weiterhin das digitale Satellitensignal in das analoge System ein, deshalb kommt es hier nicht zu ausfällen“, erklärt Heidi Halmel vom Kundenzentrum der Wohnungsgenossenschaft „Glück auf“ Süd Dresden. Auch hier habe es in den vergangenen Wochen nur wenige Anfragen von besorgten Mietern gegeben.

Stefan Schramm

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