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Lokales Umbau im Erlwein-Forum Dresden geht voran – Erste Veranstaltungen in Schweinehalle im Oktober
Dresden Lokales Umbau im Erlwein-Forum Dresden geht voran – Erste Veranstaltungen in Schweinehalle im Oktober
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17:43 09.09.2015
Mirco Meinel (l) und Florian Zweig Quelle: Franziska Schmieder
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„Das Potential dieses Areals ist bereits bekannt“, verkündete stolz Veranstaltungsmanager Mirco Meinel, der vor zwei Jahren gemeinsam mit Projektentwickler Florian Zweig den Zuschlag für die Schweinehalle erhielt.

Die ehemalige Rinderhalle ist bereits zum Erlwein-Capitol umgebaut, beherbergt unter anderem die Dinnershow „Mafia Mia“. Im früheren Schafhaus ist das Seehaus, eine kleineres Veranstaltungsareal, untergebracht. In der ehemaligen Schweinehalle sollte ursprünglich ein Designhotel entstehen. „Leider wurde unser Konzept durch die Banken nicht unterstützt“, so Zweig. Die Kritik, Meinel habe bei der Entscheidung über den Zuschlag 2010 mit falschen Karten gespielt, wies der Eventmanager am Donnerstag rundweg zurück. „Wir haben uns nichts vorzuwerfen“, sagte er. Wiewohl die Pläne für das Designhotel gescheitert seien, habe man die Halle saniert und belebe sie nun in einem etablierten Umfeld.

Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde komplett entkernt und saniert, Fenster eingefügt und ein mobiles Raumtrennsystem eingebaut. So bleibt zum einen der Hallencharakter des ehemaligen Stalls erhalten, zum anderen lässt sich eine Vielzahl von Veranstaltungskonzepten umsetzen. Das besondere am Erlwein-Forum mit seinen verschiedenen Hallen, dem Sportpark und dem Messegelände direkt in der Nachbarschaft sei die Geschlossenheit des Angebots, in dem sich Innen- und Außenbereiche auch für Großveranstaltungen verschmelzen lassen. „Was uns manchmal noch die Füße wegzieht, ist das Thema Flughafen“, weiß er jedoch auch.

Im Frühjahr 2015 soll noch ein 700 Quadratmeter großes Foyer angebaut sowie Büros und Lagerflächen eingerichtet werden. „Wir sind mit dem Areal verbunden“, erklärt Meinel für sich und Zweig. Ob es weitere Investitionen zum Beispiel in den noch unsanierten Schlachthof geben wird, ist noch unklar. „Wir haben hier begonnen und würden gerne weitermachen.“ Zu bedenken seien jedoch Kaufpreis, Investorensuche und Denkmalschutzauflagen.

Die Schlachthofinsel galt zu Anfang des 20. Jahrhunderts als eine der modernsten Schlacht-Anlagen in Europa. Hans Erlwein konzipierte eine Ensemble aus 68 Gebäuden, darunter Schlachthallen, Lager, Kühlhäuser, aber auch Wohnhäuser und ein Postamt. 1994 wurde das gesamte Areal endgültig geschlossen. Heute befinden sich unter anderem die Dresdner Messe und das Erlwein-Forum auf der Schlachthofinsel. Zahlreiche denkmalgeschützte, aber stark verfallene Gebäude liegen weiterhin still und warten auf Investoren.

Franziska Schmieder

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