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Lokales Überprüfung der Dresdner Flutschutztore
Dresden Lokales Überprüfung der Dresdner Flutschutztore
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12:48 31.07.2016
Das Hochwasserschutztor am Ostra-Ufer wurde am Sonntag komplett geschlossen. Quelle: Hauke Heuer
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Dresden

Einmal im Jahr werden die Hochwasserschutzanlagen der Stadt getestet, damit die Technik im Ernstfall tadellos funktioniert. Am Sonntag wurden die 20 Meter langen, zwei bis drei Meter hohen und rund 20 Tonnen schweren Flutschutztore am Ostra-Ufer und auf der Weißeritzstraße komplett ausgefahren. Vorher entfernten rund 30 Mitarbeiter des Regiebetriebes Zentrale Technische Dienstleistungen die Abdeckplatten auf der Straße und legten die Schienen frei, auf denen sich die schweren Stahlkolosse verschieben lassen.

Matthias Kolitzsch, Abteilungsleiter Verkehrsinfrastrukturunterhaltung der Stadt Dresden, erklärt die Notwenigkeit der Maßnahme durch die für mehrere Stunden zwei wichtige Straßen gesperrt blieben: „Wir müssen einmal im Jahr die Dichtungen nachziehen, alle wichtigen Schrauben fetten und die Elektronik überprüfen. Um die Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten, hat es sich bewährt, die Überprüfungen an einem Sonntagmorgen in der Ferienzeit durchzuführen.“

Insgesamt dauert das Ausfahren der Schutztore rund drei Stunden. Mehr als ausreichend, denn im Hochwasserfall habe man rund 16 Stunden Zeit, um zu reagieren, so Kolitzsch. Das Flutschutztor Weißeritzstraße wird bei einem Pegel von 6,10 Meter und das Flutschutztor Ostraufer bei rund sieben Metern geschlossen.

Von hh

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