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Lokales Über 12 000 Exponate: Städtische Museen richten Online-Datenbank ein
Dresden Lokales Über 12 000 Exponate: Städtische Museen richten Online-Datenbank ein
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11:12 08.11.2018
Online-Datenbank Städtische Museen Quelle: dnn
Dresden

Skulpturen, Fotografien, Gemälde, historische Apparate und Maschinen – die Museen der Stadt Dresden verfügen über mehr als 140 000 Exponate. Weil die Ausstellungsräume jedoch nur über begrenzte Kapazitäten verfügen, sind viele Objekte der Öffentlichkeit verborgen geblieben. Bis jetzt. Die Städtischen Museen haben am Mittwoch eine Sammlungsdatenbank online gestellt, um den einen oder anderen Schatz aus den Museumsarchiven zu präsentieren.

„Insgesamt 12 503 Exponate umfasst die Online-Datenbank. Das entspricht rund neun Prozent der gesamten Objekte, die den Museen der Stadt gehören“, sagt Ralf Rüdiger, Bereichsleiter Sammlung der Städtischen Museen. Durch die Unterstützung privater Förderer und des IT-Eigenbetriebes der Stadt sei es den Museen in den vergangenen drei Jahren möglich gewesen, die Online-Anwendung zu erarbeiten.

Egal ob Malereien von Hermann Prell oder Spielzeuge aus dem 19. Jahrhundert – per Mausklick lassen sich Ausstellungsobjekte aus allen Sammlungen des Museumsverbundes entdecken, zu dem das Stadtmuseum, die Städtische Galerie und die Technischen Sammlungen gehören. Die zeitgemäß aufgearbeitete Datenbank gibt einen Gesamtüberblick und lädt zum Stöbern ein. Mit diesem Angebot möchten die Museen der Stadt ihre Reichweite erhöhen und weltweit sichtbar werden.

In den kommenden Jahren soll die Datenbank nach und nach wachsen. „Wir möchten alle Bestände zugänglich machen, das ist unser großes Ziel“, erklärt Gisbert Porstmann, Direktor der Städtischen Museen. Dabei sollen auch die Nutzer eine große Rolle spielen: Sie können die einzelnen Exponate auf sozialen Netzwerken teilen und kommentieren. „Wir wollen mit den Nutzern in einen Dialog treten und die Datenbank dadurch weiterentwickeln“, so Porstmann.

Doch selbst wenn irgendwann alle Ausstellungsstücke online zu finden sind, den Gang ins Museum werden sie nicht ersetzen, meint die Leiterin des Stadtmuseums, Erika Eschebach: „Die individuelle Zusammenstellung der Objekte in einer Ausstellung, die Arbeit der Kuratoren – all das kann nicht durch eine Datenbank kompensiert werden, so umfangreich sie auch sein mag.“

Datenbank unter dresden-collection-online.de

Von Junes Semmoudi

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