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Boulevard Über 1000 Elbeschwimmer beim Jubiläum in Dresden

Frisches Bad Über 1000 Elbeschwimmer beim Jubiläum in Dresden

Wikinger, Tiger, Retro-Dress: 1629 Menschen haben sich am Sonntag in Dresden wagemutig in die Fluten der Elbe gestürzt und damit das Elbeschwimmen-Jubiläum zur Rekordausgabe gemacht. „Der älteste Schwimmer war 89 Jahre alt“, sagte Organisator Daniel Baumann.

Hunderte Menschen sind am Sonntag 3,5 Kilometer die Elbe hinuntergeschwommen.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Wikinger, Tiger, Retro-Dress: 1629 Menschen haben sich am Sonntag in Dresden wagemutig in die Fluten der Elbe gestürzt und damit das Elbeschwimmen-Jubiläum zur Rekordausgabe gemacht. Bei frischen 20 Grad Lufttemperatur und einem Mix aus Sonne und Wolken gingen bei dem traditionellen Spektakel Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer an den Start - in Badesachen, aber auch historischen Schwimmanzügen und mit Kostümen. So trieben auch Wikinger, Tiger, Krokodil oder sogar eine Einhorn-Badeinsel die 3,5 Kilometer lange Strecke fröhlich durch den Fluss. „Der älteste Schwimmer war 89 Jahre alt“, sagte Organisator Daniel Baumann.

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Über 1000 Elbeschwimmer beim Jubiläum in Dresden

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Auch bei der 20. Ausgabe ging es, die Altstadt-Silhouette im Blick, vorbei an den Elbhängen und unter der Waldschlößchenbrücke hindurch, die Dresden den Welterbetitel kostete. Der Erfinder des Spektakels, Dietrich Ewers, sprach von einer „Erfolgsgeschichte“. Bei 24 Grad Wassertemperatur ließ es sich der inzwischen 78-Jährige auch diesmal nicht nehmen, vorauszuschwimmen. Auch Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Linke-Chefin Katja Kipping reihten sich ein in den langen Zug ein, der von einem historischen Raddampfer begleitet wurden.

Die Veranstaltung geht auf eine Idee des früheren Oberbürgermeisters Herbert Wagner (CDU) zurück. „Er hat gesagt, dass er es erleben möchte, dass man wieder in der Elbe baden und schwimmen kann“, erzählte Ewers. 1998 nahm der frühere Abgeordnete die Sache in die Hand, eigentlich als Eintagsfliege. 70 Wagemutige kamen. Aber Ewers hatte wohl einen Nerv getroffen, das Feld der Enthusiasten wächst mit jedem Jahr. „Die Leute sind begeistert, mal im Fluss zu schwimmen und die Landschaft aus ganz anderer Perspektive heraus zu erleben.“

Ewers freut sich dabei jedes Mal über Eltern, die ihre Kinder mitbringen, wegen der nachlassenden Schwimmfähigkeit der Jugend. „Sie müssen nur etwa 40 Minuten schwimmen können.“ Die Jüngsten sind im Grundschulalter. Neben Dresdnern kommen Stammgäste auch aus Chemnitz, Leipzig oder sogar Hannover. „Wir hatten auch schon Touristen aus Kalifornien dabei, die zufällig hier waren.“ Nach 19 Jahren hat Ewers die Organisation in jüngere Hände übergeben, bleibt seinem Spektakel aber weiter treu. „Ich denke, dass ich bis 85 mitschwimme.“

Von dpa

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