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Üben für den Ernstfall

Feuerwehr Dresden erweitert Ausbildungszentrum Üben für den Ernstfall

Für Feuerwehrleute entsteht in der Dresdner Albertstadt ein modernes Ausbildungszentrum. Im Juli ist Baustart für eine Ausbildungs- und Übungshalle, im September für ein modernes Brandübungshaus mit integrierter Brandsimulationsanlage. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf fast 3,9 Millionen Euro.

Das Taktikhaus mit neuer Übungshalle, die als Anbau entsteht.

Quelle: L10 Architekten GmbH

Dresden. Für Feuerwehrleute entsteht im Norden der Stadt Dresden ein modernes Ausbildungszentrum. Dort sollen sie künftig für den Ernstfall trainieren können. Und zwar auf dem Gelände der vor reichlich einem Jahr eingeweihten neuen Feuer- und Rettungswache an der Fabricestraße in der Albertstadt. Bald rollen deshalb dort wieder die Baufahrzeuge.

„Alle Abstimmungen mit den Ämtern der Landeshauptstadt sind erfolgt. Die Baugenehmigung wurde am 11. April 2017 erteilt“, so der Leitende Stadtdirektor Andreas Rümpel vom Brand- und Katastrophenschutzamt. So ist nun im Juli Baustart für eine Ausbildungs- und Übungshalle, im September für ein modernes Brandübungshaus. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf fast 3,9 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2018/Anfang 2019 geplant.

Übungshaus Taktik mit neuer Übungshalle

Übungshaus Taktik mit neuer Übungshalle. Links hinten das Brandübungshaus aus freistehendes Gebäude.

Quelle: L10 Architekten GmbH

Schon jetzt seien im denkmalgeschützten Altbau der Feuer- und Rettungswache unmittelbar an der Ecke Magazinstraße/Fabricestraße Schulungsräume sowie Büros und Sanitärbereiche der Aus- und Fortbildung untergebracht, erklärt Andreas Rümpel. Das im weiteren Verlauf der Magazinstraße erhaltene Gebäude werde als sogenanntes Taktikhaus ebenfalls bereits heute für Ausbildungszwecke genutzt. Nun soll an das Taktikhaus noch eine Übungshalle angebaut werden.

Schnitt durch das geplante Brandübungshaus

Schnitt durch das geplante Brandübungshaus.

Quelle: L10 Architekten GmbH

Dort könne man dann wetterunabhängig Leiterübungen durchführen, die Bergung von Personen aus größeren Höhen und Tiefen üben, verschiedene Hilfeleistungseinsätze trainieren, Unterweisungen an Ausrüstungen, Geräten, Aggregaten und Fahrzeugen vornehmen und vieles andere mehr, zählt Andreas Rümpel auf.

Interessant ist das Brandübungshaus mit integrierter Brandsimulationsanlage. Es wird als freistehendes, massives Bauwerk mit Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss errichtet. „Im Erdgeschoss befinden sich eine Garage mit Brandstelle an einem Pkw sowie eine weitere Brandstelle in einer Werkstatt, in welcher Druckgasbehälter und ein Arbeitsplatz mit Werkbank angeordnet sind. Das Obergeschoss bildet gemeinsam mit dem Dachgeschoss eine Wohneinheit. Vorgesehen sind eine Küche mit Herdbrandstelle, ein Schlafzimmer mit Bettbrandstelle und ein Bereich, in welchem die Brandbekämpfung einer Rauchgasdurchzündung – also ein Flash-Over – trainiert werden können. Alle Brandräume lassen sich zusätzlich mit Rauchgeneratoren vernebeln“, erfahren wir von Dresdens Feuerwehrchef.

Üben können im neuen Ausbildungszentrum künftig nicht nur die Kameraden und Kameradinnen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren Dresden, sondern auch die Einsatzkräfte von Werks- und Betriebsfeuerwehren sowie die Freiwilligen Wehren aus der Umgebung der Landeshauptstadt.

Von Catrin Steinbach

Dresden, Fabricestraße 51.0813082 13.7553656
Dresden, Fabricestraße
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