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UN zeichnet Artenschutzprojekt der TU Dresden für gefährdete Flussmuscheln aus

Artenschutz UN zeichnet Artenschutzprojekt der TU Dresden für gefährdete Flussmuscheln aus

Das Projekt „ArKoNaVera“ setzt sich für den Schutz gefährdeter Muschelarten ein. Dafür wird es von der UN als Dekadeprojekt ausgezeichnet.

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Um den Bestand der Flussperlmuscheln zu schützen, werden nachgezüchtete Exemplare wie diese genau untersucht.

Quelle: Thomas Schiller

Dresden. Ein Verbundprojekt zum Schutz zweier einheimischer Süßwassermuschelarten unter Federführung der TU Dresden wird heute unter Anwesenheit von Thomas Schmidt, dem Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, als UN-Dekadeprojekt der Biologischen Vielfalt ausgezeichnet.

Im Projekt „ArKoNaVera - Umsetzung regionaler Schutzmaßnahmen und Entwicklung eines neuen überregionalen Artenschutzkonzeptes für die Nationalen Verantwortungsarten“ entwickeln Wissenschaftler konkrete Maßnahmen, die die Populationen von Flussperlmuschel und Malermuschel langfristig stabilisieren sollen. Projektpartner sind dabei vor allem verschiedene wissenschaftliche Institutionen wie das Institut für Hydrobiologie der TU Dresden und der Lehrstuhl für Aquatische Systembiologie der TU München.

Der Schutz der Muscheln ist aus vielerlei Gründen wichtig. „Flussmuscheln sind natürliche Wasserfilter und tragen zur Reinhaltung der Gewässer bei“, sagt Dr. Jana Schneider, Projektkoordinatorin am Institut für Hydrobiologie der TU Dresden. Die naturnahe Struktur der Muschelgewässer dient darüber hinaus dem Hochwasserschutz, da diese das Wasser zurückhalten und anschließend verzögert wieder abgegeben. Damit sich die Bestände von Flussperlmuschel und Malermuschel erholen können, ist die genaue Erforschung der Tiere der erste Schritt. Die Wissenschaftler untersuchen unter anderem, wie sich die Nahrung der Muscheln zusammensetzt und wie ihre Habitate verbessert werden müssen. Um die Populationen in ihrer Größe und genetischen Vielfalt zu stützen sowie ihre Reproduktion wiederherzustellen, werden Flussperlmuscheln gezielt nachgezüchtet und in möglichst optimalen Gewässerabschnitten ausgewildert.

Von Anne-Marie Leiblich

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23.01.2018 - 11:55 Uhr

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