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Typisch Herbst: Arbeitslosenzahl in Dresden und Sachsen sinkt

Arbeitsmarktstatistik im September Typisch Herbst: Arbeitslosenzahl in Dresden und Sachsen sinkt

Erwartungsgemäß sind die Arbeitslosenzahlen in Dresden im September gesunken. Aktuell liege die Quote bei 6,3 Prozent, teilte die Agentur für Arbeit am Freitag mit. Das entspricht 18.292 Personen oder 403 Menschen weniger als im Vormonat bzw. 1.724 weniger als im Vorjahresmonat.

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Erwartungsgemäß sind die Arbeitslosenzahlen in Dresden im September gesunken.

Quelle: dpa

Dresden. Erwartungsgemäß sind die Arbeitslosenzahlen in Dresden im September gesunken. Aktuell liege die Quote bei 6,3 Prozent, teilte die Agentur für Arbeit am Freitag mit. Das entspricht 18.292 Personen oder 403 Menschen weniger als im Vormonat bzw. 1.724 weniger als im Vorjahresmonat.

Von der Arbeitsmarktentlastung „profitierten alle Alters- und Personengruppen in nahezu gleichem Umfang mit einem Rückgang zwischen 1,3 bis 2,8 Prozent“, kommentiert Thomas Wünsche, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arbeitsagentur.

Gesunken ist unter anderem die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen, der über 50-jährigen und der Langzeit- sowie der schwerbehinderten Arbeitslosen. Mit mehr als 3.000 gemeldeten Stellen sei die Zahl der freien Arbeitsplätze hingegen in allen Branchen weiterhin auf hohem Niveau. Die größte Nachfrage kam – nach den Zeitarbeitsfirmen – aus dem Handel (150 Stellen) und dem verarbeitendem Gewerbe (116).

Höchststand bei Einstellungsbereitschaft

Dieser Trend ist auch sachsenweit zu beobachten. Hier sank die Arbeitslosenquote auf 6,2 Prozent. 130.600 Personen waren arbeitslos gemeldet. Das sind 3.600 weniger als im August (minus 2,7 Prozent) und 15.700 weniger als im September 2016 (minus 10,7 Prozent). Klaus-Peter Hansen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit erklärt: „Der Ausbildungsbeginn im September, die beginnende Herbstbelebung und demografische Effekte haben zum Rückgang der Arbeitslosigkeit beigetragen. Gleichzeitig wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kräftig weiter.“ Große Euphorie sei jedoch nicht angebracht, denn der Druck auf die Fachkräftesicherung werde sich durch demografische Änderungen und die Digitalisierung weiter erhöhen.

Deutschland: Arbeitslosenzahl sinkt auf unter 2,5 Millionen

Mit 38.389 freien Stellen ist die Einstellungsbereitschaft sächsischer Betriebe auf einem Höchststand seit Beginn der Messungen im Jahr 2000. Am begehrtesten sind auch sachsenweit Zeitarbeiter (12.965 freie Stellen) und das verarbeitende Gewerbe (5.113).

Von fs

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