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Turm der Martin-Luther-Kirche öffnet am Freitag wieder

Nach Sanierung Turm der Martin-Luther-Kirche öffnet am Freitag wieder

Am Freitag wird der Turm der Martin-Luther-Kirche in der Neustadt wieder geöffnet. Besucher können ab 18.30 Uhr an die 220 Wendeltreppenstufen bis zur Aussichtsplattform in etwa 40 Meter Höhe hinaufsteigen – zum höchsten Aussichtspunkt der Neustadt. Geöffnet ist der Turm an diesem Abend bis 23 Uhr.

Mit sakraler Musik wird am Freitag, 20 Uhr, der Turm der evangelisch-lutherischen Martin-Luther-Kirche in der Dresdner Neustadt wieder geöffnet.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Mit sakraler Musik wird am Freitag, 20 Uhr, der Turm der Martin-Luther-Kirche in der Neustadt wieder geöffnet. Besucher können bereits von 18.30 Uhr an die 220 Wendeltreppenstufen bis zur Aussichtsplattform in etwa 40 Meter Höhe hinaufsteigen – zum höchsten Aussichtspunkt der Neustadt. Geöffnet ist der Turm an diesem Abend bis 23 Uhr. Dazu gibt es einen Imbiss und Luther-Bier, gebraut in der Coswiger Adler-Brauerei.

Künftig soll der Turm bis Ende August an jedem Freitag von 19.30 bis 23 Uhr offen sein. „Allerdings müssen wir genügend Ehrenamtliche dafür gewinnen“, sagt Christoph Hahn vom Kirchenvorstand. Ob geöffnet ist, darüber werde man sich auf einem Plakat und auf der Internetseite des Kirchspiels informieren können. Bei guter Sicht reicht der Blick oben bis zu den Meißner Domtürmen. Kombinieren kann man den Aufstieg mit dem Besuch eines der Orgelkonzerte der Reihe „hinhören“, die Freitagabend mal 20 Uhr, mal als Nachtmusik 21.30 Uhr beginnen. Zur Eröffnung erklingt 20 Uhr zunächst Johann Sebastian Bachs Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ (BWV 80), anschließend Felix Mendelssohn Bartholdys Reformationssymphonie Nr. 5 d-Moll (Op. 107). Gemeinsam mit Solisten musizieren die Kantorei des Kirchspiels, der Projekt-Jugendchor und Sinfonietta Dresden unter der Leitung von Kantorin Elke Voigt.

Die Arbeiten am Turm haben mehr als ein Jahr gedauert. Handwerker haben unter anderem Fugen abgedichtet, kaputte Sandsteinteile ersetzt, Holzböden saniert, Bleche erneuert und Fenster aufgearbeitet. Die drei Glocken werden nun von starken Magneten angetrieben. Künftig erklingt das Geläut 7 Uhr, 12 Uhr, in der Woche 19 Uhr, Sonnabend 18 Uhr, dazu der Stundenschlag, von 7 bis 22 Uhr auch der Schlag zur Viertelstunde.

Die Reparatur war dringend nötig, weil Regen- und Schmelzwasser eindrang und innen an den Wänden herablief. Am Ende waren mehr Arbeiten als geplant erforderlich. Die Kosten stiegen von der zunächst kalkulierten Million auf mehr als 1,7 Millionen Euro. Der größte Teil davon wurde aus Fördermitteln von Bund, Freistaat und Landeskirche bezahlt. Die Gemeinde muss nun noch rund 200 000 Euro an Spenden sammeln.

Die historischen Dokumente von 1886 in der alten Turmkassette sind um Berichte von heute und Münzen ergänzt worden. Am 10. November, zu Martin Luthers Geburtstag, wird die Kirche 130 Jahre alt.

Die Bibliothek, in der Noten für die Chöre der Gemeinde aufbewahrt werden, hat neue Schränke bekommen. Sie befindet sich im Turm etwa in Höhe der Orgelempore. Für die rund 38 000 Notenhefte für etwa 1500 Werke sei nun mehr Platz, sagt Kantorin Voigt. Entstanden sei ein heller, beheizbarer Arbeitsraum, in dem jetzt auch ein Flügel zum Üben steht.

Von Tomas Gärtner

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