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Lokales Trotz drastischer Mieterhöhung: Dresdner Umsonstladen will weitermachen
Dresden Lokales Trotz drastischer Mieterhöhung: Dresdner Umsonstladen will weitermachen
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18:24 09.09.2015
Quelle: Julia Vollmer
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Nach dem das Gebäude vom einem Insolvenzverwalter verkaufte wurde, schickte der neue Eigentümer einen neuen Mietvertrag an die Mitarbeiter des Umsonstladens.

„Bislang haben wir nur die Nebenkosten von rund 160 Euro bezahlt. Nun sollen wir monatlich über 400 Euro Miete bezahlen“, so die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ramona Sickert. „Wir werden jetzt das Risiko eingehen und versuchen, den Laden trotz der Mieterhöhung zu halten. Damit uns das gelingt, sind wir aber auf Spenden angewiesen“, berichtet Sickert weiter. Die Mitarbeiter haben bereits über ihre Homepage und eine Postkartenaktion zum Spenden aufgerufen. Damit sie künftig auch eine Spendenbescheinigung ausstellen können, prüfe man gerade die Gründung eines Vereins. Gegenwärtig kann die Miete für das Ladengeschäft durch die Spenden nicht gedeckt werden.

„Wir halten immer die Augen nach einem anderen Objekt in der Neustadt offen, doch die mieten sind für Projekte wie unseres nicht zu bezahlen“, bedauert Ramona Sickert. Sie findet es schade, dass immer mehr kleine Läden in der Neustadt schließen müssen. Zuletzt der Spätshop „Capa“ auf der Alaunstraße. Die rund 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Umsonstladens sehen sich nun vor einem schweren Weg. „Die nächsten Monate werden zeigen, ob unser Konzept aufgeht.“ Vom 3. bis 6. Oktober lädt die Dresdner Vertretung zum deutschlandweitern Treffen der Umsonstläden ein.

Julia Vollmer

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