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Lokales Trauer, die unter die Haut geht
Dresden Lokales Trauer, die unter die Haut geht
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11:56 26.10.2018
Das Bild zeigt eines der Fotografien in der Ausstellung „Unsere Haut als Gefühlslandschaft“, die ab 1. November besucht werden kann. Quelle: Foto: Stefanie Oeft-Geffarth
Dresden

Am 1. November wird in der Dreikönigskirche die Ausstellung „Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ eröffnet. Fotografien von Stefanie Oeft-Geffarth und Texte von Katrin Hartig zeigen Geschichten von Menschen, die ihre Trauer mit einem Tattoo verarbeiten. Damit soll die Erinnerung an die Verstorbenen wachgehalten werden. Die Motive sind dabei ganz unterschiedlich. Mal ist es ein Schriftzug, mal ein Symbol oder eine Zeichnung. Ebenso wie ein Tattoo den Träger ein Leben lang begleitet, geht auch die Trauer nicht vorbei, sie wolle gesehen werden. So erklären die Macher der Ausstellung die Intention dahinter. Mit den Bildern und Geschichten soll diese Trauer sichtbar gemacht werden und nachvollziehbarer sein.

Die Vernissage findet am 1. November um 17 Uhr in der Dreikönigskirche statt. Katrin Hartig, Interviewerin und Texterin der Ausstellung wird anwesend sein und mit einer der Protagonistinnen Gabi Schroth ins Gespräch kommen. Hartig ist Fernsehjournalistin und Trauerbegleiterin. Sie führte alle Interviews, welche die Ausstellung in Textform bereichern. Richard Ebert begleitet den Abend mit dem Saxofon musikalisch. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung kann bis zum 28. November besucht werden. lml

Von Lisa-Marie Leuteritz

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