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Tourismusbranche fordert Senkung der Bettensteuer in Dresden

Beherbergungssteuer Tourismusbranche fordert Senkung der Bettensteuer in Dresden

Die Dresdner Hotel- und Tourismusbranche hat von der Kommunalpolitik eine sofortige Senkung der Beherbergungssteuer auf fünf Prozent des Übernachtungspreises gefordert. Die Stadt hatte im vergangenen Jahr 9,14 Millionen Euro von Übernachtungsgästen kassiert. Ursprünglich war geplant, 6 Millionen Euro Beherbergungssteuer pro Jahr einzunehmen.

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hat 8,3 Millionen Euro Einnahmen aus der Beherbergungssteuer für dieses Jahr im Haushalt geplant.

Quelle: picture alliance / dpa

Dresden. Die Dresdner Hotel- und Tourismusbranche hat von der Kommunalpolitik eine sofortige Senkung der Beherbergungssteuer auf fünf Prozent des Übernachtungspreises gefordert. Die Stadt hatte im vergangenen Jahr 9,14 Millionen Euro von Übernachtungsgästen kassiert. Ursprünglich war geplant, 6 Millionen Euro Beherbergungssteuer pro Jahr einzunehmen.

„Nun wissen wir, wie viel die Stadt Touristen mit dieser unsäglichen Bettensteuer aus den Taschen zieht. Die Ergebnisse der weiter sinkenden Übernachtungszahlen in Dresden kennen wir“, kommentierte Thomas Gaier, Sprecher der Dresdner Hotel Allianz, die Zahl. Die im Juli 2015 eingeführte Beherbergungssteuer habe maßgeblich zum Einbruch der Touristenzahlen beigetragen. So habe die Branche im Februar einen Rückgang von 6,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften müssen.

Die Stadt müsse alle Einnahmen, die über die im Haushalt eingeplante Summe hinausgehen, ins Stadtmarketing und Projekte investieren, die die Attraktivität Dresdens erhöhen. Die Branche signalisiere im Gegenzug ihre Bereitschaft, sich in konkrete Vermarktungsprojekte einzubringen. „Mit weiteren Aktivitäten müssen wir zusätzliche Übernachtungen für Dresden generieren und dem Trend entgegenwirken“, erklärte Rolf-Dieter Sauer, Vorsitzender des Dehoga-Regionalverbandes Dresden. Die Branche hoffe auch auf eine Reduzierung des bürokratischen Aufwandes bei der Beherbergungssteuer.

Die rot-grün-rote Stadtratsmehrheit hat 8,3 Millionen Euro Einnahmen aus der Beherbergungssteuer für dieses Jahr im Haushalt geplant. Sollte das Ergebnis vom Vorjahr erreicht werden, könnten rund 800.000 Euro ins Stadtmarketing fließen. Vorausgesetzt, die Branche stößt im Stadtrat auf Gehör.

Von tbh

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