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Lokales Totschlagsprozess gegen Stiefsohn - Gericht schließt Öffentlichkeit aus
Dresden Lokales Totschlagsprozess gegen Stiefsohn - Gericht schließt Öffentlichkeit aus
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17:34 29.08.2016
Quelle: dpa
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Dresden

Zum gewaltsamen Tod einer 54-Jährigen verhandelt das Dresdner Landgericht hinter verschlossenen Türen gegen deren Stiefsohn. Die Kammer schloss am Montag die Öffentlichkeit für die Dauer des sogenannten Sicherungsverfahrens gegen den 47-Jährigen aus. Der gelernte Mechaniker steht unter dem Verdacht des Totschlags. Da er seit Jahren paranoid schizophren sein soll, geht es um die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik.

Der Mann soll Mitte November 2015 im Dresdner Stadtteil Briesnitz seine Stiefmutter, mit der er seit Jahren zerstritten war, überfallen und mit einem Messer angegriffen haben. Die Ehefrau seines pflegebedürftigen Vaters erlitt Stiche und Schnitt an Kopf und Hals, der mit 27 Zentimetern längste Schnitt durchtrennte Speise- und Luftröhre. Die Frau starb wenig später vor ihrem Haus.

Wegen einer seelischen Störung habe der Mann im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt, sagte Oberstaatsanwalt Christian Avenarius. Er habe im Wahn „getötet ohne Mörder zu sein“. Laut Antrag geht weiter eine erhebliche Gefahr von ihm aus. Der Mann war Tage nach der Tat festgenommen und in der Psychiatrie untergebracht worden. Für das sogenannte Sicherungsverfahren sind insgesamt vier Tage bis zum 13. September terminiert.

dpa

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