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Lokales Tillich und Dulig reihen sich am 13. Februar in Dresden in die Menschenkette ein
Dresden Lokales Tillich und Dulig reihen sich am 13. Februar in Dresden in die Menschenkette ein
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17:14 09.09.2015
Mehr als 11.000 Dresdner beteiligten sich 2014 an der Menschenkette. Quelle: Franziska Viebach
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„Wenn wir an die Zerstörung Dresdens denken und der Opfer gedenken, denken wir auch daran, wer diesen Krieg angezettelt hat, der unermessliches Leid für Millionen Menschen und ganze Völker brachte“, teilte die Regierung am Montag mit. Gleichzeitig rief sie die Dresdner dazu auf, sich an friedlichen Aktionen wie der Menschenkette zu beteiligen. Es gehe am 13. Februar um mahnendes Gedenken, aber auch um ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und den Missbrauch des Datums durch Rechtsextremisten, hieß es.

Erwartet wird auch Bundespräsident Joachim Gauck. Ansprachen halten unter anderem Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU), Landesbischof Jochen Bohl sowie der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby.

Mit der Menschenkette demonstriert in Dresden am 13. Februar ein breites Bündnis gegen den Versuch von Neonazis, das Gedenken an die Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg zu missbrauchen.

dpa

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„Dresden war eine einzige große Flamme. Eine Flamme, die alles Organische verzehrte, alles, was brennbar war“, schrieb der amerikanische Dichter Kurt Vonnegut in seinem Buch „Schlachthof 5“ und verglich die Stadt nach der Bombardierung am 13. und 14. Februar 1945 mit einer Mondlandschaft.

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