Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales Tierschutzverein und FDP warnen vor finanziellen Schwierigkeiten für Sachsens Tierheime
Dresden Lokales Tierschutzverein und FDP warnen vor finanziellen Schwierigkeiten für Sachsens Tierheime
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:39 09.09.2015
Quelle: dpa

„Den Landestierschutzbund treibt die Sorge um, wie seine Mitglieder mit dem geplanten Mindestlohn umgehen soll.

Denn für viele Tierschutzvereine würde die Einführung des Mindestlohns und damit einer Steigerung der Personalkosten das sichere Aus bedeuten“, so Tino Günther, tierschutzpolitische Sprecher seiner Partei. In vielen sächsischen Tierheimen, wie in Wurzen oder Bautzen, arbeiten viele Aushilfen oder Ehrenamtler. Das Budget sei knapp, so die FDP. Ob diese Tierheime einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zahlen können, sei unklar, so Günther. Eine Ausnahme bildet das Tierheim Dresden.

Nach Angaben von Marco Fiedler, Referent von Sozialbürgermeister Martin Seidel, arbeiten derzeit sieben festangestellte Mitarbeiter im Dresdner Tierheim, die nach Tarifvertrag für öffentlichen Dienst bezahlt werden. Der sächsische Tierschutzverband fordert in einer Mitteilung, dass die Kommunen mehr Geld in die Unterhaltung der Tierheime investieren. Viele der sächsischen Tierschutzvereine würden kurz vor einer Insolvenz stehen, so der Tierschutzverband. Der Verband fordert die Kommunen auf, ihre Finanzierung auf ein Niveau anzuheben, dass die Einführung von Mindestlöhnen berücksichtigt und eine artgerechte Betreuung der Fundtiere sichert.

jv

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Wer sich derzeit auf zugefrorene Gewässer wagt, riskiert Leib und Leben. Das Eis trägt noch nicht ausreichend. Einige Wagemutige rutschen dennoch schon auf den Seen im Großen Garten.

09.09.2015

In keiner anderen deutschen Großstadt ist Wohneigentum nach einer Erhebung des Immobilienverbands IVD so erschwinglich wie in Dresden. Der aus Immobilienpreis, Zinsniveau und verfügbares Einkommen erstellte Indexwert des IVD liege in der sächsischen Metropole bei 123,1, sagte IVD-Vizepräsident Jürgen Michael Schick am Dienstag in Frankfurt.

09.09.2015

Die Dresdner Firma "Heliatek" hat die Großproduktion ihrer organischen Solarzellen um ein Jahr auf 2015 verschoben. Es habe sich gezeigt, dass potenzielle Finanziers erst einige Praxiseinsätze dieser noch jungen Technologie sehen wollen, bevor sie die nötigen 60 bis 70 Millionen Euro Investitionen für den Fabrikausbau bereit stellen, schätzte Heliatek-Technikchef Martin Pfeiffer ein.

09.09.2015