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Team „Rollwerk“ auf der Zielgeraden

TU-Studenten wollen beim Seifenkistenrennen den Sieg Team „Rollwerk“ auf der Zielgeraden

Wenn am Sonnabend beim Seifenkistenrennen an der Saloppe wieder die selbstgebauten Boliden den Hang in Richtung Elbe herunterschießen, wollen sie ganz vorne mit dabei sein. Das Team „Rollwerk“ bestehend aus acht Studenten des Studienganges der TU-Dresden.

So soll der Bolide vom Team „Rollwerk“ einmal aussehen.
 

Quelle: Pr

Dresden. Wenn am Sonnabend beim Seifenkistenrennen an der Saloppe wieder die selbstgebauten Boliden den Hang in Richtung Elbe herunterschießen, wollen sie ganz vorne mit dabei sein. Das Team „Rollwerk“ bestehend aus acht Studenten des Studienganges Technisches Design an der TU-Dresden und werkelt schon seit Ende Mai an ihrem Flitzer – der „Sci-Fi-Kiste“.

80 Kilogramm bringt das Gefährt auf die Waage. Auf einem stabilen Chassis aus Stahl ist die schnittige, aerodynamische Karosse aus Glasfaser und Styrodur montiert. Bei den Rädern setzen die Studenten auf bewährte ostdeutsche Technik: Auf ausgemusterte Mopedreifen mit Trommelbremse, bekannt von der S51 oder der Schwalbe, will das Team zum Sieg rollen.

Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun. „Hinter uns liegen anstrengende Prüfungswochen, in denen wir kaum an der Seifenkiste weiterarbeiten konnten. Jetzt müssen wir Tag und Nacht in der Werkstatt verbringen, um noch rechtzeitig zum Rennen fertig zu werden“, sagt Florian During. Eine weitere wichtige Frage ist auch noch nicht geklärt. „Da die Kiste kleiner ausfällt als ursprünglich geplant, müssen wir einen neuen Fahrer finden. Wer die Ehre hat, sich hinter das Steuer zu setzen, ist noch unklar und wird wohl erst kurz vor dem Rennen ausgeknobelt“, erklärt der Student Michael Zinn.

Tobias Zerger, Michael Zinn und Florian During mit ihrer Seifenkiste

Tobias Zerger, Michael Zinn und Florian During mit ihrer Seifenkiste. Bis zum Wochenende gibt es noch viel zu tun.

Quelle: Dietrich Flechtner

Der Platzmangel im Auto ist auch einer neuen Regelung geschuldet, die in diesem Jahr erstmals beim Seifenkistenrennen Anwendung findet. Die Gefährte dürfen eine Spurbreite von 2,50 Metern nicht überschreiten. So soll verhindert werden, dass sich die Teilnehmer einfach das Fahrwerk eines Schrottautos zweckentfremden.

Unterstützt wird das Team von Eric Armbruster. Der Wirtschaftsingenieur hat vor einem Jahr das Unternehmen „Calmel Design“ gegründet, dass auf Kundenwunsch individuelle Designobjekte, wie Bänke, anfertigt und auch im Stahlbau tätig ist. „Einer der Jungs hat für uns einen Werbeflyer gestaltet. Da revanchiere ich mich gerne und stelle den Platz und alle notwendigen Werkzeuge zur Verfügung“, erklärt Armbruster.

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Seit dem Frühjahr werkeln die TU-Studenten an der Seifenkiste. Hier zeigen wir ein paar Eindrücke von der Planung bis zum fertigen Flitzer.

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Dass Designstudenten der TU an dem Seifenkisten teilnehmen hat mittlerweile Tradition. Schon fünf Mal schaffte es die Abordnung der Universität auf einen Podestplatz. „In jedem Jahr finden sich neue Freiwillige aus dem achten Semester, die sich an dem Bau beteiligen. Gute Noten gibt es dafür leider nicht“, erklärt Teammitglied Tobias Zerger. Wegen der Erfolge der vorangegangenen Jahrgänge haben sich die Studenten für den Sonnabend ein hohes Ziel gesetzt. „Wir wollen mindestens den dritten Platz erreichen“, geben sich die Schrauber siegessicher.

Von Hauke Heuer

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