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Lokales Tag der offenen Tür im Forschungszentrum Rossendorf
Dresden Lokales Tag der offenen Tür im Forschungszentrum Rossendorf
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14:00 07.06.2018
Inmitten der Strahlrohre, die vom 500 kV Implanter zu insgesamt vier Experimentierstationen führen, steht der für die Anlage zuständige Physiker Dr. Roman Böttger. Quelle: Oliver Killig
Dresden

Zum Tag des offenen Labors lassen die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden Rossendorf (HZDR) am 9. Juni zwischen 10 und 16.30 Uhr Roboter tanzen und Bratpfannen schweben. Unter dem Motto „Kein Wunder: Wissenschaft“ erwarten die Besucher insgesamt 150 verschiedene Programmpunkte, die spannende Einblicke in die Welt der modernen Forschung versprechen. Die Verantwortlichen im HZDR rechnen wieder mit einigen Tausend Besuchern auf dem Gelände des früheren Kernforschungszentrum.

Als besondere Anziehungspunkte gelten das Hochfeld-Magnetlabor, das Zentrum für Hochleistungsstrahlenquellen oder das Ionenstrahlzentrum. Im Rahmen von Führungen ist zudem erstmals das neue Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung öffentlich zugänglich, heißt es in einer Ankündigung aus dem HZDR. Durch dicke Glasscheiben hindurch können die Gäste in die Produktionsräume blicken, in denen extrem kurzlebige Medikamente für Patienten des Uniklinikums in Dresden hergestellt werden. Auch der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums wird vor Ort sein. Die Mitarbeiter beantworten Fragen rund das Thema Krebs.

Das gibt es beim Tag der offenen Tür im Forschungszentrum Rossendorf

Im Hochfeld-Magnetlabor wollen die Wissenschaftler Raketen starten und Bratpfannen schweben lassen – auch eine „magnetische“ Halfpipe werde aufgebaut. Die Werkstoffforscher, gerade erst als „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ geehrt, präsentieren derweil die Fachleute kleine Sensoren, die sich wie Tattoos auf die Haut kleben lassen und mit denen sich durch einfache Gesten durch eine virtuelle Welt navigieren lässt. Gleich nebenan werden die Kollegen einen winzigen Roboter zum Tanzen bringen und sogar blitzschnell kleine Fliegen fangen lassen.

Darüber hinaus gibt es ein großes Programm mit vielen weiteren wissenschaftlichen Vorführungen, mit einer Bühnenshow und einer Experimentiermeile für Kinder. Die Veranstaltung richtet sich an neugierige und forschungsinteressierte Gäste und Familien mit Kindern alter Altersgruppen. Zugleich sind aber auch Schulabgänger, die noch auf der Suche nach einem Berufsziel sind und Studenten verschiedener Fachrichtungen.

Von seko

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