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Lokales TU forscht an neuen Methoden der Kohlenstoffspeicherung
Dresden Lokales TU forscht an neuen Methoden der Kohlenstoffspeicherung
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12:41 10.07.2018
Das Forschungsteam im California Central Valley. Quelle: Sebastian Doetterl
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Dresden

Gemeinsam mit einem Team aus internationalen Experten forscht Cordula Vogel von der Fakultät Umweltwissenschaften der Technischen Universität Dresden wie Böden und deren Verwitterung einen entscheidenden Beitrag zur Speicherung von Kohlenstoff leisten. In einem jetzt veröffentlichten Artikel in der Zeitschrift „Nature Geoscience“ beschreibt Vogel gemeinsam mit Forschern aus Augsburg und Kalifornien die Bedeutung von Böden für die Speicherung von Kohlenstoff. Demnach bilden Böden eine Möglichkeit den Anstieg von CO2 in der Atmosphäre einzudämmen. Das Wissen, unter welchen Umständen sie wie viel von dem Treibhausgas CO2 speichern, ist wichtig, um exakte und verlässliche Klimamodelle erstellen zu können und um Änderungen durch den Klimawandel besser vorherzusagen. Die langfristigen Verwitterungsprozesse von Böden waren bisher wenig bekannt und wurden kaum in Klimamodellen berücksichtigt. In einer Studie demonstrierten die Wissenschaftler, wie Verwitterung und Bodenentwicklung Pflanzenwachstum, mikrobielle Gemeinschaften und die Stabilisierung von Kohlenstoff mit der Zeit beeinflussen. „Wenn es gelingt, diese geochemischen Prozesse in globale Kohlenstoffmodelle zu integrieren, dann könnten einfachere Ansätze und größere Datensätze mit Informationen zu Bodeneigenschaften und Bodenmineralogie ausreichen, bessere Zukunftsprognosen mit Blick auf den Klimawandel zu erstellen“, erklärt Sebastian Doetterl, Leiter des Forschungsteams von der Universität Augsburg.

Von DNN

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