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Lokales TU Dresden vermeldet bisher weniger Studienbewerber als im Vorjahr – Ansturm auf Psychologie
Dresden Lokales TU Dresden vermeldet bisher weniger Studienbewerber als im Vorjahr – Ansturm auf Psychologie
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18:23 09.09.2015
Auch wenn es weniger Bewerber gibt - die Hörsäle der TU Dresden werden weiter voll sein. Quelle: dpa
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Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt 21.500 Bewerbungen. Allerdings lässt die Zahl der Bewerber noch keinen Rückschluss auf die Zahl der zukünftigen Studenten zu, weil sich die Abiturienten in der Regel gleichzeitig für mehrere Studiengänge bewerben, um ihre Chancen zu erhöhen.

Zudem werden nur die Zahlen der mit einem Numerus Clausus (NC) beschränkten Studiengänge erfasst. Zum Wintersemester 2013/14 unterliegen 20 von 33 Bachelor-Studiengänge an der TU Dresden einem Numerus Clausus. Außerdem gibt es noch 20 zulassungsbeschränkte Diplom- und Staatsexamensstudiengänge und -Fächer. Der NC wird anhand der bestehenden Raum- und Personalkapazitäten der Uni errechnet.

Trotzdem sind viele Studiengänge weiterhin mehrfach „überbucht“. So gibt es für die 120 Studienplätze im Fach Psychologie derzeit 3972 Bewerbungen. Auch das Staatsexamen Lehramt Grundschulen mit 2287 sowie Wirtschaftswissenschaften mit 1715 und Biologie mit 1095 Bewerbungen sind weiter sehr beliebt bei den Studienanfängern.

Neue Rekorde kann auch die Dresdner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) nicht vermelden. „Nachdem in den beiden Vorjahren die Anzahl der Bewerbungen an der HTW über 5500 lag, unter anderem auch aufgrund des Zustroms aus den alten Bundesländern, ist für 2013 ein leichter Rückgang zu verzeichnen, sagt Marion Herzog vom Dezernat für Studienangelegenheiten der HTW.

Zwar strömen aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge aus Nordrhein-Westfalen und Hessen insgesamt mehr Abiturienten in die Unis. Allerdings scheinen sich nicht sehr viele dieser potentiellen Studenten für ein Studium in Dresden zu bewerben. „Wir rechnen nicht mit einem Ansturm der Bewerber aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge, weil Nordrhein-Westfalen und Hessen doch von Dresden ziemlich weit entfernt liegen und viele Studieninteressierte unter anderem auch nach dem Kriterium der Wohnortnähe entscheiden“, sagt Mathias Bäumel von der Pressestelle der TU Dresden. Auch an der HTW spielen die doppelten Jahrgänge keine Rolle.

Studenten aus Nordrhein-Westfalen hätten in den vergangenen drei Jahren nur 1,3 bis zwei Prozent aller Erstsemester ausgemacht. Aus Hessen seien 0,5 bis 1,6 Prozent der Studienanfänger gekommen. Die Rangliste der begehrtesten Studiengänge führt an der HTW Betriebswirtschaft mit 9,3 Bewerbern pro Studienplatz an. Danach folgen International Business (8,8 Bewerber pro Platz) sowie Medieninformatik (5,2 Bewerber pro Platz).

STH

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