Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales TU Dresden richtet Anlaufstelle für Opfer von Fremdenhass ein
Dresden Lokales TU Dresden richtet Anlaufstelle für Opfer von Fremdenhass ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:05 02.05.2016
Rektor Hans Müller-Steinhagen Quelle: Dietrich Flechtner (Archiv)
Anzeige
Dresden

Die Technische Universität Dresden will Anfeindungen ihrer ausländischen Studenten und Mitarbeiter nicht länger hinnehmen und richtet eine Anlaufstelle für Opfer von Fremdenhass ein. Diese solle für all jene da sein, „die sich in Dresden beleidigt, gedemütigt oder bedroht fühlen und Rat und Hilfe suchen“, sagte Rektor Hans Müller-Steinhagen der Deutschen Presse-Agentur. „Unser Ziel ist es, die Willkommenskultur an der TU Dresden zur besten aller Universitäten deutschlandweit zu entwickeln.“

Müller-Steinhagen hatte unlängst betroffene Studenten zu einer Veranstaltung mit Politikern in den Landtag eingeladen. Dabei konnten sie von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus in der sächsischen Landeshauptstadt berichten. „Ich bin selten so traurig und nachdenklich aus einem Gespräch gegangen“, sagte der Rektor.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Lokales Ehemaliger Oberbürgermeister spricht - „Das Ende der Stasi“

Der ehemalige Dresdner Oberbürgermeister Herbert Wagner berichtet am Dienstag, 3. Mai, nach einem Rundgang durch die Gedenkstätte Bautzner Straße über das Ende der Dresdner Stasi-Bezirksverwaltung. Wagner war für die Organisation und Durchführung der Montagsdemonstrationen verantwortlich.

01.05.2016

Mit dem Entwurf für den künftigen Regionalplan hat der Regionale Planungsverband Oberes Elbtal-Osterzgebirge für Wirbel gesorgt. Die Planer wollen den Seegraben zwischen Radebeul und Dresden aufleben lassen und warnen vor den Folgen eines Hochwassers wie 1845. Erstmals gibt es jetzt aus dem Stadtrat die Forderung, darauf künftig Rücksicht zu nehmen.

02.05.2016

Jimi Hendrix hat viele Fans. Am Sonntag spielten in Dresden und Breslau 7374 Gitarristen seinen Song „Hey Joe“ und knackten den Weltrekord aus dem Jahr 2014. Damals hatten 7.344 Menschen gespielt.

01.05.2016
Anzeige