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Bildung TU Dresden geht mit sechs Projekten in die nächste Exzellenzrunde

Deutsche Forschungsgemeinschaft TU Dresden geht mit sechs Projekten in die nächste Exzellenzrunde

Die Technische Universität Dresden kann für die nächste Runde im Exzellenzwettbewerb sechs Projekte einreichen. „Das ist ein phantastischer Erfolg“, sagte Rektor Hans Müller-Steinhagen. Mit diesem Rückenwind hoffe er, mindestens zwei, „am liebsten aber deutlich mehr Exzellenzcluster“ bewilligt zu bekommen.

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Die Technische Universität Dresden kann für die nächste Runde im Exzellenzwettbewerb sechs Projekte einreichen.

Quelle: dpa

Dresden. Insgesamt sieben Forschungsprojekte aus Sachsen haben es in die nächste Runde des Exzellenzwettbewerbs geschafft. Die Technische Universität Dresden (TUD) darf für sechs ihrer acht Vorhaben Anträge einreichen, die Universität Leipzig für einen von zwei, wie die Hochschulen am Freitag nach der Vorentscheidung durch die gemeinsame Kommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Wissenschaftsrates mitteilten. Die TU Chemnitz und die TU Bergakademie Freiberg indes können ihre Konzepte nicht weiter umsetzen, wollen die Themen jedoch weiterverfolgen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gratulierten. Der Erfolg zeige, „dass wir auf dem richtigen Weg sind, durch gute Forschung und Innovation Sachsen zu stärken und so die Bedingungen für attraktive Arbeit und Wohlstand im Land immer weiter verbessern“, sagte Tilich. Stange zeigt sich überrascht, dass der bestehende Leichtbau-Exzellenzcluster MERGE an der TU Chemnitz nicht weiterkam. Die bis Ende 2018 finanzierte Forschungskompetenz und -infrastruktur in der Zukunftstechnologie soll erhalten und weitergenutzt werden.

TUD-Rektor Hans Müller-Steinhagen hofft nach dem „phantastischen Erfolg“, nun mindestens zwei, „am liebsten aber deutlich mehr Exzellenzcluster“ bewilligt zu bekommen. Im Rennen sind weiterhin Forschungen in Bioengineering, Biomedizin oder Mikroelektronik. Dabei geht es unter anderem um die Übertragung erfolgreicher Regeneration bei Tieren auf Menschen, Grundlagen der Entwicklungs- und Zellbiologie, Quantenmaterialien oder taktiles Internet. Die TU Dresden wird bereits als Exzellenzuniversität gefördert.

Auch das interdisziplinäre Forschungsprojekt „Adipositas verstehen“ der Uni Leipzig bleibt im Wettbewerb um eine Exzellenzförderung. Rektorin Beate Schücking sprach von einer „großen Auszeichnung“, die den eingeschlagenen Weg und die Leipziger Spitzenforschung auf diesem Gebiet bestätige. Im Verbund wollen Mediziner, Biochemiker bis zu Kulturwissenschaftlern Ursachen, Therapien und Möglichkeiten der Prävention von Fettleibigkeit und Übergewicht erforschen.

Der Vorstand des Hightech-Branchenverbandes Silicon Saxony, Heinz Martin Esser, freute sich besonders über den Etappenerfolg der TU Dresden und wertete diesen als „einmalige Leistung“. Vor allem die Anträge zur Erforschung der Zukunft der Mikroelektronik sowie im Bereich des taktilen Internets zeigten die weltweit einzigartige Qualität der interdisziplinären Zusammenarbeit an der TUD und an Europas führendem Halbleiter- und Internet der Dinge-Standort Sachsen.

Die Anträge müssen bis Februar 2018 vorliegen, im September wird über die hochkarätige Förderung ab 2019 entschieden. Aus Sachsen waren 14 Konzepte eingereicht worden. Die Hälfte davon konkurriert in der Endrunde mit 81 Anträgen aus anderen Ländern. Nach Ministeriumsangaben werden für Exzellenzcluster bundesweit jährlich rund 385 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bis zu 50 Cluster könnten so zwischen drei und zehn Millionen Euro pro Jahr erhalten. Die Förderlaufzeit beträgt zweimal sieben Jahre.

dpa

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