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Lokales TTIP-Streit erreicht Dresdner Christstollen
Dresden Lokales TTIP-Streit erreicht Dresdner Christstollen
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15:46 02.12.2015
Quelle: Schutzverband Dresdner Stollen
Dresden

Der Präsident der Handwerkskammer Dresden, Jörg Dittrich, hat die aktuellen Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP kritisiert. Bei den Verhandlungen zwischen den USA und der europäischen Union geht es Dittrich dabei um eine Dresdner Spezialität: Laut einer Aussage des Europaabgeordneten Peter Jahr (CDU) aus Döbeln gegenüber der Sächsischen Zeitung steht der Dresdner Christstollen nicht auf die Liste der besonders schützenswerten regionalen Spezialitäten.

"Der Dresdner Christstollen ist eine Institution des regionalen Bäckerhandwerks. Erstmals 1474 urkundlich erwähnt, erfreut das identitätsstiftende Traditionsgebäck zur Weihnachtszeit in wachsender Zahl die Gaumen der Menschen auf der ganzen Welt. Vor diesem Hintergrund ist es unbegreiflich, warum das Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der laufenden TTIP-Verhandlungen es bislang versäumt hat, den Dresdner Christstollen auf die nationale Vorschlagsliste der schützenswerten regionalen Spezialitäten zu setzen“, so Dittrich.

Er erwarte, dass die Bundesregierung den Dresdner Stollen umgehend nachmelde. Solche Ängste, dass im schlimmsten Fall jeder amerikanische Bäcker künftig echten Dresdner Christstollen backen dürfe,  würden die Akzeptanz für Projekte wie TTIP weiter sinken lassen.

Bisher trägt der Dresdner Christstollen ein entsprechendes EU-Sigel, dank dem er nur dann „Dresdner Christstollen" heißen darf, wenn er im Raum Dresden hergestellt wurde, das goldene Stollensiegel trägt und den Mindestanforderungen an die Rezeptur entspricht.

sl

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