Menü
Dresdner Neueste Nachrichten | Ihre Zeitung aus Dresden
Anmelden
Lokales THW und DLRG testen in Dresden für den Ernstfall
Dresden Lokales THW und DLRG testen in Dresden für den Ernstfall
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:44 23.09.2017
THW und DLRG haben am Samstag in Dresden für den Ernstfall geübt. Quelle: Stephan Lohse
Dresden

Mehr als 70 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben am Samstag in Dresden den Hochwasser-Ernstfall geprobt. Vom Sichern eines undichten Deiches bis zum Retten von Menschen aus einem Schlauchboot wurden verschiedenste Handgriffe geübt, damit im Ernstfall alles reibungslos abläuft.

Bereits um 6 Uhr klingelte bei den Männern und Frauen des THW der Alarm. 30 Minuten später ging es nach Gohlis an die Elbe, wo nicht nur Sandsäcke gestapelt wurden, sondern vor allem der Bau eines Stegs geprobt wurde. Bis zum Nachmittag entstand am Ufer eine provisorische Anlegestelle, an der im Hochwasserfall dann Rettungsboote anlegen könnten.

Mehr als 70 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) haben am Samstag in Dresden den Hochwasser-Ernstfall geprobt.

Um 10 Uhr wurde dann wie geplant auch die DLRG hinzugerufen. Deren Szenario: Ein Schlauchboot mit mehreren Personen treibt in der Elbe. Also hieß es, eine Rettungsstation aufzubauen, das eigene Boot ins Wasser zu lassen und sich dann auf die Suche nach den zum Teil verletzten Passagieren zu machen.

Frank Thiere, der den THW-Einsatz überwachte, zeigte sich am Mittag zufrieden. „Es gibt immer Defizite, dafür machen wir das“, erklärte er, der seinen Kameraden akribisch über die Schulter schaute. Sein DLRG-Kollege Marko Schlenker erklärte, dass die Übung vor allem den jüngeren Kollegen zu Gute kommen soll, um Erfahrung für den Ernstfall zu sammeln, damit beim nächsten Hochwasser alles reibungslos klappt.

Von S. Lohse

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kaum aufgehängt, schon beschmiert – Wahlplakate. So ist es schon seit langem, was sich im Bundestagswahlkampf in Dresden abspielt, scheint jedoch ein neues Niveau zu erreichen.

23.09.2017

Windkraft? Photovoltaik? Lösen die Probleme der Energieversorgung nicht, erklärt der Dresdner Wissenschaftler Sigismund Kobe kurz, knapp und vernichtend. Weil diese erneuerbaren Energieträger volatil, also vom Wetter abhängig seien. „Ohne fossile Energieträger geht es derzeit noch nicht“, so der Physiker.

23.09.2017

Der Fernsehturmverein hat nun offenbar erstmals gravierende Mängel in der Machbarkeitsstudie zum Fernsehturm nachgewiesen. Wie der Verein mitteile, seien in der Studie die Nutzflächen von Restaurant und Aussichtsplattform um ein Vielfaches größer beschrieben als es tatsächlich der Fall sein soll – und somit die kalkulierten Kosten auch deutlich höher angesetzt.

22.09.2017