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Sturm-Schadenerfassung in Dresden dauert an

Sturmtief Friederike Sturm-Schadenerfassung in Dresden dauert an

Das Sturmtief Friederike hat bei seinem Durchzug durchs Elbtal am vergangenen Donnerstag „offenbar mehr Schäden angerichtet hat, als zunächst erwartet“. Das teilt die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mit. Die Untersuchungen zum Stadtwald dauern noch an, weshalb es noch keine finale Aussage gibt.

Baumschäden im Rosengarten.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Das Sturmtief Friederike hat bei seinem Durchzug durchs Elbtal am vergangenen Donnerstag „offenbar mehr Schäden angerichtet hat, als zunächst erwartet“. Das teilt die Stadtverwaltung auf DNN-Anfrage mit. Sie war nach einer ersten Schadenserfassung am Montag noch von 50 bis 60 Bäumen auf städtischen Grünanlagen und an Straßen aus, die der Sturm umgeworfen oder beschädigt hat, als er mit bis zu 122 Stundenkilometern durch Dresden gebraust ist. Allerdings dauern die Untersuchungen zum Stadtwald noch an, weshalb es dazu noch keine Aussage gibt. aus gleichem Grund lässt sich die Stadtverwaltung nicht zu einer Einschätzung der finanziellen Schäden bewegen.

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Das Sturmtief Friederike hat bei seinem Durchzug durchs Elbtal am vergangenen Donnerstag „offenbar mehr Schäden angerichtet hat, als zunächst erwartet“.

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Etwas weiter ist man da bei den Staatlichen Schlössern, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (SBG). Demnach hält sich das Schadensmaß unter dem vom Sturmtief Herwarth Ende Oktober angerichteten. „Für den angekündigten ,Jahrhundertsturm’ sind die Schäden absolut beherrschbar und für uns ,im grünen Bereich’“, teilt SBG-Sprecher Uli Kretzschmar auf DNN-Anfrage mit. Demnach sind im Großen Garten mit seinen etwa 1,8 Hektar Fläche zehn größere und kleinere Bäume umgestürzt. Die betroffenen Bereiche werden gerade abgesperrt, so sie öffentlich zugänglich sind, und beräumt. Zum Vergleich: Herwarth fällte zwar mit vier größeren Bäumen im Großen Garten sechs weniger als Friederike. Er war jedoch anders als Friederike auch bei 60 bis 70 weiteren Bäumen für Astabwürfe und Kronenbrüche verantwortlich.

Auf weiteren Parkflächen der SBG in und um Dresden hält sich der Schaden deutlich in Grenzen, auch wenn einzelne umgestürzte Bäume einen anderen Eindruck machen können, weil sie sich an exponierter Stelle befinden, wie es heißt. So wurden im Park von Schloss Pillnitz keine gestürzten Bäume gezählt, im Barockgarten Großsedlitz fiel im hinteren Waldbereich eine ältere Eiche, die beräumt wird. An der Albrechtsburg Meißen wqr der Sturm zwei Bäume um. Dort wird die Beräumung etwas länger dauern, „weil die zu beauftragenden Firmen momentan sehr beansprucht sind“, wie die SBG mitteilen. Am Kloster Altzella werden zudem zwei umgestürzte Bäume aus dem Weg geschafft.

Wegen der teils noch unklaren Lage dauert in Dresden prinzipiell die Sperrung von Waldgebieten für Wanderer und Spaziergänger an – „auf unbestimmte Zeit“, wie die Stadt auf Anfrage mitteilt. Wer sich nicht an das Verbot hält, muss mit Strafen von bis zu 2 500 Euro rechnen, in besonders schweren Fällen können sogar 10 000 Euro fällig werden.

Von DNN

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