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Studiobühne an der Semperoper nimmt Gestalt an

Umbau Studiobühne an der Semperoper nimmt Gestalt an

Der Umbau des früheren Restaurantgebäudes an der Semperoper läuft auf Hochtouren. Im September, mit Beginn der Spielzeit 2016/17, soll hier die neue Studiobühne für Besucher öffnen. Sie ist ein Ersatz für die geschlossene „Kleine Szene“, die sich im Haus der ehemaligen Mary-Wigman-Schule befand.

Das künftige Bild des Gastronomiegebäudes

Quelle: Meyer-Bassin und Partner

Dresden. Der Umbau des früheren Restaurantgebäudes an der Semperoper läuft auf Hochtouren. Im September, mit Beginn der Spielzeit 2016/17, soll hier die neue Studiobühne für Besucher öffnen. Sie ist ein Ersatz für die geschlossene „Kleine Szene“, die sich im Haus der ehemaligen Mary-Wigman-Schule befand. Ab 18. Juli kann die Sächsische Staatsoper ihre Studiobühne nach eigenem Bedarf ausstatten, sagt Andrea Krieger, Pressesprecherin des Sächsischen Immobilien- und Baumanagements (SIB), auf Nachfrage der DNN. Bereits ab 20. Juni sollen die baulichen Übergaben fertiggestellter Bereiche beginnen. Soweit die termingenaue Planung des Staatsbetriebes SIB.

Zwei Jahre waren für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Würfels des Funktionstraktes der Semperoper vorgesehen. Im August 2014 begannen die komplizierten Arbeiten. An deren Ende steht eine doppelte Nutzung: Im Erdgeschoss finden die Opernmitarbeiter Küche und Kantine mit 120 Plätzen vor, das Theaterpublikum ein Foyer. Über das erste und zweite Obergeschoss erstreckt sich die Studiobühne, die 160 Besuchern Platz bietet. Der Freistaat investiert rund sechs Millionen Euro in das Projekt.

Für die klare Trennung der Bereiche und den Einbau der notwendigen Technik musste der Baukörper zunächst entkernt werden. Mittlerweile sind die Putzarbeiten im unteren Geschoss fast abgeschlossen und setzen sich in den Treppenhäusern fort, informiert Krieger. Parallel laufen Trockenbau-, Maler-, Gussasphalt- und Estricharbeiten. Auch die Technikgewerke seien mit ihren Installationen im Plan, so die Sprecherin. Wenn Besucher künftig vom Foyer über einen neuen Treppenaufgang zur Studiobühne im ersten Obergeschoss gehen, werden sie dort auch dem Wandfries „Musenreigen“ des Bildhauers Christian Gottlieb Kühn begegnen.

Das Kunstwerk aus dem ersten Drittel des 19. Jahrhunderts war schon im 1986 eröffneten Opernrestaurant vorhanden. Vor der jetzigen Baumaßnahme wurde es unter Obhut des Landesamtes für Denkmalpflege aus Sicherheitsgründen eingelagert. Bis zum Jahr 2010 betrieb der Gastronom Uwe Wiese („Italienisches Dörfchen“) die Gaststätte. Dann wurde der öffentliche Betrieb eingestellt und das Haus noch als Betriebskantine genutzt. Genia Bleier.

Von Genia Bleier

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