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Lokales Studenten zahlen in Dresden immer mehr Miete
Dresden Lokales Studenten zahlen in Dresden immer mehr Miete
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15:25 28.07.2016
Studentenwohnheim an der Wundtstraße in Dresden.   Quelle: Archiv/Dietrich Flechtner
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Dresden

 Wohnheim oder WG, alleine wohnen oder doch mit dem Partner zusammenziehen? Das sind Fragen, mit denen sich jeder Studierende früher oder später auseinandersetzen muss. Wie die jeweilige Entscheidung ausfällt, ist meist auch von finanziellen Kriterien abhängig.

In Folge der wachsenden Immobilienpreise wird das Wohnen für die Dresdner Studenten immer teurer. So sind die Wohnkosten laut Studien von Immowelt.de im Zeitraum von 2009 bis 2012 um über zwölf Prozent gewachsen – Tendenz steigend, wenn man bedenkt, dass die hiesigen Wohnpreise pro Quadratmeter Verkaufsfläche in den letzten fünf Jahren um 49 Prozent in die Höhe geschnellt sind.

Für Studenten, die in Wohngemeinschaften lebten, stieg die durchschnittliche Miete in den letzten zwei Jahren von 7,20 Euro auf 8,40 Euro pro Quadratmeter. Dennoch blieben WG’s Umfragen des Deutschen Studentenwerkes zufolge mit einem Anteil von 38 Prozent aller Studierenden die beliebteste Wohnform in Dresden. Im Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet ist das Wohnen in WGs um rund zehn Prozentpunkte teurer als in ganz Deutschland.

Im guten Durchschnitt liegen dagegen Studierende, die sich mit ihrem Partner eine Wohnung teilen. Rund 20 Prozent aller Studenten sind das in Dresden als auch bundesweit.

Das Wohnen in „Singlewohnungen“ ist mit einem Anteil von 17 Prozent ähnlich beliebt. In den letzten zwei Jahren wurde das Wohnen dort auch rentabler als in Wohngemeinschaften. Der durchschnittliche Mietpreis blieb laut Immonet in den letzten Jahren konstant bei 7,80 Euro pro Quadratmeter.

Noch günstiger wohnen Umfragen des deutschen Studentenwerks zufolge nur noch Studierende im Wohnheim. Der durchschnittliche Mietpreis liegt hier aktuell bei etwa 207 Euro im Monat, inklusive Nebenkosten. Damit spart ein Dresdner Student ungefähr 92 Euro im Monat gegenüber demjenigen, der sich eine eigene Wohnung sucht.

Dennoch bleibt der Zulauf für Wohnheime verhältnismäßig gering. Seit 2009 hat sich der Anteil der Studierenden etwa bei zwölf Prozent eingepegelt.

Noch weniger Studenten wohnen bei ihren Eltern. Elf Prozent sind das in Dresden. Im bundesdeutschen Vergleich ist das aber ungewöhnlich wenig. Etwa doppelt so viele sind es laut Dresdner Studentenwerk bundesweit.

Auffällige Unterschiede in den Wohnformen der Dresdner Studierenden bestehen bei einer geschlechterspezifischen Differenzierung: mit circa 15 Prozent lebten im Verhältnis zu den weiblichen Studenten etwa dreimal so viele Männer noch bei ihren Eltern.

Dahingegen teilten sich mit etwa 30 Prozent ungefähr doppelt so viele weibliche Studenten mit ihrem Partner eine gemeinsame Wohnung, als es bei den befragten männlichen Studenten der Fall war.

 

Von Stephan Zwerenz

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