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Streitfall Seidnitzer Straße: „Wir bleiben mit den Mietern im Dialog“

Wohnungsbau in Dresden Streitfall Seidnitzer Straße: „Wir bleiben mit den Mietern im Dialog“

Die Pläne des Großvermieters Vonovia, Neubauten auf Grünflächen an der Seidnitzer Straße zu errichten, sind höchst umstritten. Mieter und Anwohner fürchten gravierende Auswirkungen auf das Stadtklima. Die DNN stellte Martina Pansa, Regionalgeschäftsführerin Südost der Vonovia, drei Fragen zum Vorhaben.

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Martina Pansa

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Die Pläne des Großvermieters Vonovia, Neubauten auf Grünflächen an der Seidnitzer Straße zu errichten, sind höchst umstritten. Mieter und Anwohner fürchten gravierende Auswirkungen auf das Stadtklima und wehren sich in einer Bürgerinitiative gegen die Pläne. Die Stadtverwaltung hat die Bauvoranfrage von Vonovia positiv beschieden, damit besteht Baurecht. Am Mittwoch im Stadtrat sind die Vonovia-Pläne Gegenstand einer aktuellen Stunde. DNN stellte Martina Pansa, Regionalgeschäftsführerin Südost der Vonovia, drei Fragen zum Vorhaben Siednitzer Straße.

Was tut Vonovia, um die Mieter von dem Vorhaben zu überzeugen?

Den Weg, den wir mit der Mieterversammlung und der Vorstellung der Machbarkeitsstudie begonnen haben, werden wir fortsetzen. Nach dem positiven Bescheid zu unserer Bauvoranfrage können wir jetzt die nächsten Schritte zur Mieterbeteiligung planen. Wir bereiten Dialoge mit den Mietern und ihren Wünschen und Vorstellungen zur Gestaltung des Wohnumfeldes vor. Wir haben versprochen, uns mit neuen Informationen bei den Mietern zu melden. Das Versprechen halten wir ein. Gern beteiligen wir auch die Stadtverwaltung an dem Dialog.

Wie wird Vonovia dem Denkmalschutz für das Ensemble Rechnung tragen?

Ohne die Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes sowie der Umweltbelange hätte das Verfahren gar nicht so weit gedeihen können. Wir haben im Dialog mit den Ämtern die Varianten gewählt, die allen Vorstellungen gerecht wurden.

Wie wird Vonovia bei der Schaffung von neuem Wohnraum in Dresden von der Politik unterstützt? Ist ein Wille zu erkennen, Hürden für den Wohnungsbau aus dem Weg zu räumen?

Wie in allen Belangen haben wir auch hier mit der Stadt eine offene und konstruktive Zusammenarbeit erlebt. Der Austausch war und ist lösungsorientiert und von hoher Kompetenz geprägt. Wir haben im Ortsbeirat, aber auch in allen Fraktionen unser Vorhaben vorstellen dürfen und haben auch hier viel Zustimmung erfahren. Wir wollen in Dresden weiterhin bezahlbaren Wohnraum anbieten und schaffen, und dazu zählen auch Nachverdichtungen in bestehenden Quartieren.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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