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Lokales Streit um die Künstlermesse in Dresden
Dresden Lokales Streit um die Künstlermesse in Dresden
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12:00 12.09.2017
Blick in die Künstlermesse 2016. Quelle: Claudia Reichardt/Archiv
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Dresden

Mehrere Jahre lang fand im Januar im Ostragehege das Messetrio „room + style“, „fashion + style“ und die Künstlermesse statt. Das wird nächstes Jahr nicht so sein, weil die Messe Dresden GmbH unter Geschäftsführung von Ulrich Finger und der Dresdner Künstlerbund offenbar bezüglich des Raumkonzeptes auf keinen gemeinsamen Nenner mehr kommen. Der Dresdner Künstlerbund wehrt sich jetzt gegen die Aussage von Ulrich Finger, dass der Künstlerbund in den zurückliegenden Jahren keine Miete, nur Betriebskosten zahlen musste. Das suggeriere, dass die Messe Dresden die Halle kostenfrei abgegeben habe, ärgert sich Antje Friedrich, Geschäftsführerin des Dresdner Künstlerbundes. „Wahr ist, dass die Messe Dresden GmbH sämtliche Eintrittsgelder für beide Messen, die „room+style“ sowie die „Künstlermesse Dresden“ einbehalten hat. Bei - laut Angaben der Messe Dresden GmbH selbst - rund 3000 Besuchern, die jährlich allein der Künstlermesse wegen und nochmals ca. 3000 weiteren, die wegen beider Messen gekommen sind, hat der Künstlerbund Dresden somit allein 2016 mindestens 36000 € sowie durch die Beteiligung nochmals eine fünfstellige Summe für die Messe Dresden erwirtschaftet“, so Friedrich.

Zudem habe der Künstlerbund nicht auf einer bestimmten Halle bestanden. „Wir haben angeboten, eine andere Halle zu nehmen, sofern diese einen direkteren Kassenzugang zur Künstlermesse ermöglicht hätte. Dies wurde seitens der Messe Dresden GmbH schriftlich abgelehnt“, teilt Friedrich weiter mit. Des Weiteren habe sich nicht der Künstlerbund von der Kooperation mit der Messe zurückgezogen. Die Messe Dresden habe im Dezember 2016 dem Künstlerbund Dresden schriftlich die Kooperation aufgekündigt, so Friedrich. „Im Frühjahr 2017 nahm die Messe Dresden dann - nach eigenen Angaben auf Druck der Ausstellenden der „room+style“ - eine plötzliche Kehrtwende vor. Dabei bot sie eine Kooperation unter deutlich schlechteren Bedingungen als in den Vorjahren an. Trotz mehrerer Gespräche war sie dabei allerdings zu keinerlei Konzession für eine weitere Zusammenarbeit mit dem Künstlerbund Dresden bereit.“

Von cat.

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