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Streit um Dresdner Schlagerparty geht weiter: Kein Veranstalter will zuständig sein

Streit um Dresdner Schlagerparty geht weiter: Kein Veranstalter will zuständig sein

Es steht Aussage gegen Aussage: Auf DNN-Anfrage hat sich gestern nun auch Jens Naujokat, Geschäftsführer der Vida Media & Events UG zu der abgesagten Schlagerparty in Dresden geäußert.

Wichtigster Punkt dabei: die Dresdner können ihre gekauften Tickets nicht zurückgeben (DNN berichteten). "Das wird wohl auch so schnell nicht möglich sein", berichtet Naujokat, denn momentan will weder Vida Media noch die MVP live GmbH Veranstalter der Schlagerparty gewesen sein.

Wie die DNN bereits gestern berichteten, hat die Agentur MVP im Mai alle Rechte und Pflichten als Veranstalter im Rahmen eines Übernahmevertrages an Vida Media übergeben. Kurz vor der Schlagerparty wollte Naujokat den Vertrag allerdings wieder kündigen, was laut dem Geschäftsführer von MVP rechtlich nicht möglich ist.

"Ja, wir haben den Vertrag gekündigt, aber nur weil uns MVP über 200 000 Euro schuldet", so der Vida Media-Geschäftsführer. Die Agentur sei zudem schon längerfristig in Zahlungsrückstand. Aus diesem Grund habe er die Leitung wieder an MVP zurückgegeben. Fazit: Keiner will momentan der Veranstalter der Schlagerparty in Dresden sein und erst nach einer gerichtlichen Verhandlung wird sich klären, wer nun für die Ticketgelder der Dresdner Schlagerfans aufkommen muss.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.07.2013

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