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Lokales Straßenbahnmuseum öffnet am Wochenende die Pforten
Dresden Lokales Straßenbahnmuseum öffnet am Wochenende die Pforten
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11:43 07.06.2018
Sie sind im Straßenbahnmuseum zu erleben: Die Straßenbahn Nummer 309 und der bewährte Werdauer H6B-Bus. Quelle: Peter Weckbrodt
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Dresden

Am Wochenende öffnet das Straßenbahnmuseum Dresden jeweils von 10 bis 17 Uhr seine Pforten für alle großen und kleinen Besucher. In den Räumen an der Trachenberger Straße 38 gibt es neben einer Schau der Nahverkehrs-Oldtimer wieder Führungen durch die Museumswerkstatt. Die Jüngsten können mit der Kinderstraßenbahn Lottchen auf Tour gehen. An beiden Öffnungstagen bieten die Vereinsmitglieder Ausfahrten mit historischen Dresdner Straßenbahnen und zwei Oldtimer-Bussen an.

Die Öffnungstage des Straßenbahnmuseums sind mittlerweile eine schöne Tradition. Schließlich kann man die alten Fahrzeuge nicht jeden Tag sehen. Und im Fall der Öffnungstage ist auch das Anfassen ausdrücklich mal erlaubt – egal ob Berolina-Triebwagen aus dem Jahre 1902, MAN-Bahn von 1913 oder der legendäre Hechtwagen aus den 1930ern, mit dem Opa noch zur Arbeit fuhr.

Inzwischen werden die Öffnungstage des Straßenbahnmuseums regelmäßig mit denen der historischen Busflotte kombiniert. Zu besichtigen ist unter anderem der alte Büssing von 1938, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiern darf und noch immer betriebsbereit ist. Mit dem H6B aus DDR-Produktion verbinden viele Dresdner noch persönliche Erlebnisse aus Kindheitstagen.

Im Programm sind auch nicht alltägliche Sonderfahrten. Von 10.30 Uhr bis 16.30 Uhr startet der historische Großraum-Straßenbahnzug von 1962 jede Stunde zu einer Fahrt zum Carolaplatz im Zentrum auf. Ebenfalls im Stundentakt geht es von 10.45 Uhr bis 15.45 Uhr mit dem Oldtimer-Bus H6B oder einem historischen Ikarus auf Tour. Alle Sonderfahrten kosten drei Euro für Erwachsene und zwei für Kinder. Der Erlös kommt beiden Museumsvereinen zugute.

Ein Besuch im Straßenbahnmuseum Dresden

Zur Unterhaltung fährt die Kinderstraßenbahn Lottchen an beiden Tagen 11 Uhr bis 16 Uhr stündlich ins Dresdner Stadtzentrum ab. Unterwegs gibt es in der besonders gestalteten Tatra-Bahn ein altersgerechtes Programm für die Kleinsten. Das lässt keine lange Weile aufkommen. Der Erlös von zwei Euro pro Erwachsenem und 1,50 Euro für Kinder geht an den Verein Sonnenstrahl e.V. zugunsten krebskranker Kinder.

Das Straßenbahnmuseum auf der Trachenberger Straße 38 erreicht man mit den Linien 3, 64 und 70. Zusätzlich ist eine Sonderstraßenbahnlinie 16 auf der Strecke Straßenbahnmuseum–Bahnhof Neustadt–Albertplatz–Pirnaischer Platz–Altmarkt–Postplatz–Marienbrücke–Leipziger Straße–Mickten und zurück im Einsatz. Ab Postplatz gibt es von 9.30 bis 17.30 Uhr stündliche Abfahrten zum Straßenbahnmuseum oder zur 15. Internationale Modellstraßenbahnausstellung im Alten Schlachthof. Für die Mitfahrt in der Sonderlinie 16 genügt ein gültiger Fahrschein. Der Eintritt ins Museum kostet für Erwachsene 3 Euro, Kinder bezahlen 2 Euro. Noch günstiger ist die Familienkarte für 7 Euro. Sie gilt für zwei Erwachsene und maximal vier Kinder. Mit bereits gelöstem Museumsticket kostet der Eintritt zur Modellstraßenbahnausstellung 50 Cent weniger.

Von DNN

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