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Lokales Straßenbahnbehinderungen am „Assi-Eck“ können kein Dauerzustand sein
Dresden Lokales Straßenbahnbehinderungen am „Assi-Eck“ können kein Dauerzustand sein
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18:11 29.06.2017
Ein Spontankonzert und hunderte Schaulustige legten am späten Dienstagabend eine Kreuzung in der Dresdner Neustadt – das „Assi-Eck“ – für den Verkehr lahm. Quelle: crz
Dresden

Ein Spontankonzert und hunderte Schaulustige legten am späten Dienstagabend eine Kreuzung in der Dresdner Neustadt – das „Assi-Eck“ – für den Verkehr lahm. Die Dresdner Polizei entschied sich gegen eine Räumung, betont aber, das Verkehrsbehinderungen an dieser Stelle kein Dauerzustand sein können.

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Wegen des Auftritts des Dresdner Kneipenchors an der Kreuzung Louisenstraße / Görlitzer Straße hatten die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die Straßenbahnlinie 13 zwischen 23.45 Uhr und 3 Uhr Morgens aus Sicherheitsgründen umgeleitet. Aufgrund der Verkehrsbehinderung durch die Schaulustigen sei eine Räumung der Kreuzung eigentlich notwendig gewesen, teilte die Dresdner Polizei auf DNN-Anfrage mit. Da dies jedoch nur unter Einsatz körperlicher Gewalt machbar gewesen wäre, habe man darauf verzichtet, „insbesondere da es sich um ein Konzert handelte und wir von einer mehr oder weniger einmaligen Aktion ausgehen“, so Thomas Geithner, Sprecher der Dresdner Polizei. „Es kann natürlich kein Dauerzustand sein, dass die Bahn ihren Betrieb einstellen muss“, so Geithner weiter. Frühzeitige Kommunikation soll dabei helfen, die Kreuzung frei zu halten. „Das klappt natürlich nicht immer“, resümiert er mit Blick auf den Dienstagabend.

Das Ordnungsamt bestreift den Bereich als Schwerpunkt ebenfalls regelmäßig. 2016 hatte die Stadt mehrere Ordnungsgelder im Zusammenhang mit Verkehrsbehinderungen am „Assi-Eck“ verhängt. Mindestens eines der Bußgeldverfahren war jedoch eingestellt worden. In diesem Jahr wurden von den Kräften der Besonderen Einsatzgruppe 75 Belehrungen an Ort und Stelle ausgesprochen, um die nächtlichen Kreuzungsgäste zu ermahnen, sich an geltendes Recht zu halten. Weitere Maßnahmen werden auch in Zusammenarbeit mit der Polizei abgestimmt, so die Stadtverwaltung. Von Seiten der DVB heißt es: „Wir fahren, solange man uns lässt. Wenn nicht, wird umgeleitet.“

Von Franziska Schmieder

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