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Lokales Stesad soll Konzept für Fernsehturm erarbeiten
Dresden Lokales Stesad soll Konzept für Fernsehturm erarbeiten
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14:32 29.03.2018
Der Fernsehturm soll reaktiviert werden. Quelle: DNN
Dresden

Die städtische Stadtentwicklungsgesellschaft Stesad GmbH soll einen Fahrplan für die Wiedereröffnung des Fernsehturmes erarbeiten. Das hat die Lenkungsgruppe für den Fernsehturm, in der Vertreter der Verwaltung, des Stadtrats und des Fernsehturmvereins versammelt sind, am Mittwochabend beschlossen.

Hintergrund des Beschlusses sind die umfangreichen bau- und genehmigungsrechtlichen Verfahren, die für die Reaktivierung eines Sonderbauwerks wie dem Fernsehturm erforderlich sind. Die Stesad GmbH soll nun aufzeigen, welche einzelnen Schritte für eine Genehmigung gegangen werden müssen und eine mögliche Zeitachse erarbeiten. Gleichzeitig soll die städtische Tochter Vorschläge für ein mögliches Betreiberkonzept erarbeiten.

Die Stesad GmbH hat mit ihrem Know how bereits maßgeblich zum Neubau der Spielstätten im Kraftwerk Mitte und der Sanierung des Kulturpalastes beigetragen. Das Unternehmen ist bei zahlreichen städtischen Bauvorhaben wie dem Neubau von Schulen oder dem Bau eines neuen Trainingszentrums als Projektsteuerer tätig. Auch den kommunalen Wohnungsbau begleitet die Stesad GmbH.

In der Lenkungsgruppe wurde eine Variante „1c“ beraten, nach der die Aussichtsplattform auf dem Fernsehturm der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird und am Fuße des Bauwerks in Wachwitz publikumswirksame Angebote etabliert werden, die noch näher spezifiziert werden müssen.

Diskutiert wurde auch die vom Fernsehturmverein vorgeschlagene Seilbahn über die Elbe bis zum Fernsehturm. Dabei meldeten die Dresdner Verkehrsbetriebe große Bedenken an. So sei insbesondere die Frage der Rettungswege bei einer Seilbahn ein nahezu unlösbares Problem. Auch schwierig, aber eher als eine Seilbahn realisierbar sei dagegen ein Schrägaufzug von der Pillnitzer Straße zum Fuß des Fernsehturms.

Auf der Grundlage des von der Stesad zu erarbeitenden Betreiberkonzeptes soll die Firma Planen & Bauen Grebner den Zuschussbedarf für die Reaktivierung des Fernsehturms ermitteln. Das Unternehmen hatte bereits im vergangenen Jahr eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Bauwerks erarbeitet.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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