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Sternekoch wechselt nach Dresden und belebt Villa Herzog

Eröffnung Anfang Juni geplant Sternekoch wechselt nach Dresden und belebt Villa Herzog

Dresden erhält mit Dieter Maiwert einen neuen Sternekoch. Der 58-Jährige wechselt vom Tegernsee an die Elbe. So weit, so bekannt. Maiwert wird aber nicht wie geplant auf dem Zeitenströmung-Areal hinterm Herd stehen, sondern in der Villa Herzog auf dem Weißen Hirsch. Ende Mai/Anfang Juni soll das „kleine Gourmetrestaurant“, wie es der Bayer nennt, eröffnen.

Noch herrscht Chaos in den Räumen. Ende Mai/Anfang Juni will Dieter Maiwert aber fertig sein und das Restaurant eröffnen.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden.  Dresden erhält mit Dieter Maiwert einen neuen Sternekoch. Der 58-Jährige wechselt vom Tegernsee an die Elbe. So weit, so bekannt. Maiwert wird aber nicht wie geplant auf dem Zeitenströmung-Areal hinterm Herd stehen, sondern in der Villa Herzog auf dem Weißen Hirsch. Ende Mai/Anfang Juni soll das „kleine Gourmetrestaurant“, wie es der Bayer nennt, eröffnen.

Davor stehen einige Renovierungsarbeiten an, die Räume erhalten einen neuen Anstrich, die Küche wird – sollte es keine Verzögerungen geben – in der kommenden Woche erwartet. Verzögerungen hatte es in der Zeitenströmung gegeben, weshalb sich Maiwert von dieser Idee verabschieden musste. Bistro und Restaurant wollte er dort im April eröffnen, im kommenden Jahr zusätzlich ein Café. Der Plan ging nicht auf. Restaurantbetrieb wäre erst ab September möglich gewesen, nur das Bistro hätte nicht genug abgeworfen. Also ist es die Villa Herzog geworden.

Das gesamte Haus hat er gepachtet, inklusive Hotel mit zwölf Zimmern. „Nur Restaurant wäre Quatsch, so hat man keine Chance“, sagt er. Klassisch französische Küche, mediterran angehaucht, soll es hier geben. Und das auch für den schmaleren Geldbeutel. Suppen ab vier Euro, Hauptgerichte ab neun Euro, Drei-Gänge-Menüs ab 37 Euro. „Lieber klein und fein wollen wir beginnen, so bekommen wir keinen Ärger“, beschreibt der Sternekoch.

Den kennt Maiwert nämlich allzu gut. Der 58-Jährige hat bereits eine Insolvenz hinter sich. Auch sein altes Restaurant am Tegernsee lief nicht mehr. „Da habe ich einen Fehler gemacht. Gehobene Gastronomie funktioniert nur, wenn man auch große Veranstaltungen wie Hochzeitsfeiern abdecken kann. Dafür muss aber das Ambiente und das Umfeld stimmen. Am Tegernsee war ich eingepfercht zwischen zwei Tankstellen“, sagt Maiwert. Das Problem ist er mit der Villa im Grünen, deren Charakter er erhalten möchte, los.

Die liegt in unmittelbarer Nachbarschaft vom „bean & beluga“ von Sternekoch Stefan Hermann, der ja bekanntlich auch gerade in finanzielle Schieflage geraten ist. Eine Konkurrenz für Dieter Maiwert? Nein, sagt der Bayer. „Ich sehe das eher als Bereicherung für alle.“ Und lässt seinen Worten Taten folgen. Die Häppchen, die er neugierigen Journalisten am Donnerstag bei einem Baustellenrundgang kredenzte, stammten von seinem Kollegen Hermann.

Von Christin Grödel

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