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Lokales Steinmeier diskutiert mit Schülern in Dresden über Rassismus
Dresden Lokales Steinmeier diskutiert mit Schülern in Dresden über Rassismus
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16:50 01.11.2018
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte am Donnerstag das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden und diskutierte mit Schülern der zwölften Klasse eines Zwickauer Gymnasiums über das Thema Rassismus. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Für Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lässt sich Rassismus nicht historisch verorten. „Es hat nicht erst 1933 begonnen und auch noch kein Ende gefunden“, sagte das Staatsoberhaupt am Donnerstag bei einem Besuch des Deutschen Hygiene-Museums, wo er sich die Ausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“ anschaute. Er forderte die Menschen auf, selbstkritisch zu sein. „Der kritische Blick ist das, was wir zulassen müssen“, so Steinmeier. Er sprach von einer der „wichtigen Ausstellungen unserer Zeit“.

Anschließend diskutierte Steinmeier mit Schülern der zwölften Klasse eines Zwickauer Gymnasiums über das Thema Rassismus. Dabei schlug er auch den Bogen zu aktuellen fremdenfeindlichen Tendenzen und einer „wachsenden Polarisierung“ in der Gesellschaft.

In Chemnitz will der Bundespräsident anschließend das Gespräch mit Bürgern sowie Gastronomen und Einzelhändlern der Innenstadt suchen, um sich über die aktuelle Lage zu informieren. Chemnitz war zuletzt durch rechtsextreme Proteste und Ausschreitungen in die Schlagzeilen gekommen.

dpa

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