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Lokales Stein auf Stein: Aktuelle Dresdner Bauprojekte vorgestellt
Dresden Lokales Stein auf Stein: Aktuelle Dresdner Bauprojekte vorgestellt
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23:47 09.09.2015
Visualisierung Herzogin Garten Quelle: Visualisierung

Die DNN stellen die wichtigsten Bauprojekte, die bald fertig werden sollen, vor.

Wiener Loch

Wiener Loch wird die Baulücke am Ende der Prager Straße in der Nachbarschaft des Hauptbahnhofes seit Jahren genannt. Die Bezeichnung passt. Klaffte hier doch seit den 1990er Jahren auf rund 8500 Quadratmetern ein tiefes Loch mitten im Zentrum, dessen Entwässerung die Stadt monatlich 30 000 Euro kostete. Damit ist nun Schluss.

Seit vergangenem Jahr baut der Investor Revitalis Real Estate AG ein Gebäudeensemble mit 241 Wohnungen und bis zu zwölf Gewerbeeinheiten – das „Prager Carreé“. 70 Millionen Euro werden in den Neubau investiert. Die Immobilie wurde bereits an das Unternehmen Invesco Real Estate veräußert. Revitalis bleibt aber in der Bauverantwortung. Im Sommer 2016 soll das Projekt abgeschlossen werden. Dann ist das Wiener Loch endgültig Geschichte.

Herzogin Garten

Auf dem Areal an der Herzogin Garten in der Ostra-Allee baut die CTR Group aus Prag 190 voll möbilierte Luxuswohnungen. „Residenz am Zwinger“ nennen die Investoren das Projekt. 104 Wohnungen will die CTR, die angibt, 40 Millionen in ihre neue Immobilie zu investieren, selbst behalten und künftig vermieten. Obwohl erst im vergangenen Herbst der Grundstein gelegt wurde, kommen die Arbeiten gut voran.

Die Betonplatte für die Tiefgarage mit 190 Stellplätzen ist bereits gegossen. Im Sommer 2016 soll das Gebäude fertiggestellt werden. Die Fassade der „Residenz am Zwinger“ wird komplett in Sandstein verkleidet. Die Wohnungen verfügen über große Fenster und Loggien. So soll der Nachbarschaft zum Zwinger und dem hohem Standard des Projektes Rechnung getragen werden.

Hofquartier Bautzner Straße

In der Äußeren Neustadt entsteht zwischen Bautzner Straße und Böhmischer Straße das Hofquartier Bautzner Straße. Das Unternehmen Varg GmbH aus dem hessischen Bad Homburg will auf dem 9100 Meter großen Areal 46 Mietwohnungen für einen Privatinvestor bauen. Die Apartments sollen 75 bis 150 Quadratmeter groß werden.

Geplant sind acht „Stadtvillen“ und drei längere Häuser mit Satteldächern. In den Stadtvillen planen die Verantwortlichen eine Arbeitsgemeinschaft aus zwei Architekturbüros und einem Landschaftsbauer. In den Hinterhöfen sollen Gartenanlagen entstehen. Ursprünglich sollte die Bebauung des Geländes, das nach der Wende 20 Jahre brach lag, Ende dieses Jahres abgeschlossen werden. Nun kündigen die Bauherren den Abschluss für 2016 an.

Merkur II

Bis 2017 soll zwischen Wall- und Marienstraße das Projekt „Merkur II“ realisiert werden. Der Bau beginnt noch in diesem Jahr. 205 Wohnungen, zusätzliche Büros und Geschäfte sollen entstehen. Die CTR Group aus Prag lässt sich das Bauvorhaben Rund 70 Millionen Euro kosten. Die heutigen Parkplatzflächen werden in ein vorderes, dem Postplatz zugewandtes, und ein hinteres, dem Postplatz abgewandtes, Areal unterteilt.

Doch bevor die Bauarbeiten starten können, sind noch umfangreiche archäologische Untersuchungen des Untergrunds notwendig – die ziehen sich hin.  Nach Angaben des Investors behindern die Tatsachen, dass noch eine Fernwärmeleitung im Boden verlegt ist und die Auffahrt der Altmarkt-Galerie permanent zugänglich sein muss, das Vorankommen der Arbeiten.

DNN

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