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Lokales Starkregen könnte am Raum Dresden vorbei ziehen
Dresden Lokales Starkregen könnte am Raum Dresden vorbei ziehen
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14:14 25.07.2017
Quelle: dpa
Dresden

Der angekündigte Starkregen ist in Dresden und Umgebung vorerst ausgeblieben. Nur einige Schauer zogen seit Montagabend durch. Statt Dauerregen schien in Teilen Dresdens am Dienstagvormittag gar die Sonne. Auch der Deutsche Wetterdienst hob seine Warnung für das Stadtgebiet auf.

Stand Dienstagmittag rechnen die Meteorologen erst ab Dienstagabend mit Niederschlägen, ab Mittwochabend könnte der Regen stärker werden. Vor allem im Erzgebirge werden dann 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter erwartet. Am Donnerstag und Freitag soll es dann nur noch gelegentliche Schauer geben. Am Wochenende könnte es dann schon wieder bis zu 30 Grad warm werden.

Andere Regionen traf und trifft es deutlich schlimmer. Der Deutsche Wetterdienst sprach am Dienstag von „beeindruckenden Regenmengen“, die seit Wochenbeginn bereits gefallen seien. Besonders im Süden Niedersachsens, im Umfeld des Harzes und in Nordthüringen wurden ungewöhnlich hohe Niederschlagswerte gemessen. Innerhalb von 24 Stunden fielen dort 60 bis 90 Liter Regen pro Quadratmeter. Im Artern in Thüringen wurde mit 104 Liter Regen pro Quadratmeter nach vorläufigen Messungen der Spitzenwert erreicht.

Das Regengebiet, das am Dienstag den Harz traf, wird nach Schätzung der Experten allerdings nördlich an Sachsen vorbei ziehen und vor allem in Berlin und Brandenburg für Nasse Füße sorgen. Lediglich für die nördlichen Teile Sachsens hat der DWD eine Vorabinfo für ergiebigen Regen herausgegeben. Lediglich für Teile des Landkreises Görlitz gilt eine amtliche Warnung vor Dauerregen.

Trotz des Regens sind die Wasserstände an den Flüssen in Sachsen bisher nicht dramatisch gestiegen. Einige Flüsse wie etwa die Nebengewässer der Oberen Elbe führten am Dienstagmorgen zwar mehr Wasser als üblich, wie das Umweltministerium auf seiner Internetseite mitteilte. Eine akute Bedrohung blieb bislang aber aus.

DNN

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