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Lokales Starke Hände per Knopfdruck: In Dresden kann man jetzt Alltagshelfer online buchen
Dresden Lokales Starke Hände per Knopfdruck: In Dresden kann man jetzt Alltagshelfer online buchen
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13:24 29.05.2017
Dietmar Reese ist Niederlassungsleiter der GVO GmbH in Dresden. Quelle: Anja Schneider
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Dresden

Rasen mähen, Keller entrümpeln, Möbel aufbauen, Gassi gehen, beim Umzug oder Einkauf helfen – Unterstützung im Haushalt ist jetzt auch über das Smartphone buchbar. Möglich macht dies ein neues Angebot der GVO Young Professionals GmbH – einem der größten studentischen Arbeitgeber Deutschlands. Seit Anfang Mai sind die sogenannten „SmartHands“-Helfer auch in Dresden unterwegs.

Die GVO GmbH hat in den vergangenen 25 Jahren einen Personalpool aus 12 000 vor allem studentischen Arbeitskräften aufgebaut. Bislang wurden die Nachwuchs-Akademiker vor allem für gewerbliche und kaufmännische Aufgaben in Unternehmen eingesetzt. „Kerngeschäft ist die Gastronomie, später kamen Lager, Logistik und Inventur dazu“, erklärt Dietmar Reese, Niederlassungsleiter in Dresden. Im vergangenen Jahr startete dann ein Pilotprojekt, das den Einsatz der helfenden Hände auch für Privathaushalte möglich macht. „Die Erfahrungen, die wir seit der Einführung unseres Service im Februar in Hamburg, Frankfurt, München und Düsseldorf machen, haben uns darin bestärkt, diese Dienstleistung nun auch in weiteren Städten anzubieten“, sagt Andree Westermann, Geschäftsführer der GVO Young Professionals GmbH. Jetzt also auch in Dresden.

Das Prozedere ist einfach: Jeder, der Unterstützung benötigt, stellt seinen Auftrag, seine Kontaktdaten und den gewünschten Ausführungszeitraum auf die Onlineplattform von SmartHands. Die bei der GVO angestellten Studenten – in Dresden sind 50 bis 100 in Spitzenzeiten – erhalten diese Mitteilung über eine speziell entwickelte App. Wer als erstes zusagt, bekommt den Job. Flexibel können sich die angehenden Akademiker so ihre Arbeitszeit einteilen. 19,60 Euro kostet eine Stunde Arbeitszeit, mindestes drei müssen gebucht werden. „Damit sich der Anfahrtsweg auch lohnt“, wie Reese erklärt. Bezahlt wird dann per Paypal, Kreditkarte oder Direktüberweisung.

In den meisten Fällen liegt zwischen der Anfrage eines Kunden und der Ausübung der entsprechenden Tätigkeit eine Woche. „Ein gewisser Zeitvorlauf ist da. Aber theoretisch können die Aufträge auch von heute auf morgen erledigt werden. Das gibt das System her“, erklärt der Dresdner Niederlassungsleiter. Ohnehin sei das Angebot in der Landeshauptstadt noch in den Kinderschuhen, entwickele sich langsam dank Mund-zu-Mund-Propaganda. „Es kommen immer mehr Aufträge rein, es beschleunigt sich.“

Eines ist Reese besonders wichtig: Bei den Tätigkeiten der „SmartHands“-Helfer handelt es sich nicht um Schwarzarbeit. „Alle Studenten erhalten einen Arbeitsvertrag bei uns, sie sind deshalb sowohl unfall- als auch haftpflichtversichert.“ Zudem werden keine hochriskanten Tätigkeiten angeboten, sondern solche, die auch ohne große Vorkenntnisse machbar sind. Und: Putzdienste sind von dem Angebot ausgenommen. So möchte die GVO attraktiv für die Studenten bleiben, die „erfahrungsgemäß nicht gerne im Reinigungsbereich arbeiten wollen“, weiß Dietmar Reese.

www.smarthands.de

Von Christin Grödel

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