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Lokales Standesamt bietet 2015 mehr Hochzeitstermine an – Dynamo-Stadion weiterhin unbeliebt
Dresden Lokales Standesamt bietet 2015 mehr Hochzeitstermine an – Dynamo-Stadion weiterhin unbeliebt
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17:29 09.09.2015
Das Dresdner Standesamt hatte 2014 ordentlich zu tun. Quelle: dpa
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Die schlechte Nachricht zuerst: „Unsere Objekte sind bis zum September 2015 ausgebucht.“ Und die gute Nachricht? Natürlich die Selbe. Denn erneut konnten die 28 Mitarbeiter des Standesamtes ein Plus bei den Eheschließungen verzeichnen. Waren es im Jahr 2013 noch 1.936 Paare, die sich das Ja-Wort gaben, waren es im vergangenen Jahr 1.997. Die meisten Hochzeiten (709) wurden nach Angaben von Neubert an einem Sonnabend gefeiert.

„Wir können wirklich zufrieden sein. Besonders die Schlösser sind beliebt bei den Brautpaaren“, erklärt der Abteilungsleiter. So fanden 71 Hochzeiten (Auslastung von knapp 78 Prozent) auf Schloss Albrechtsberg und 29 (Auslastung von 100 Prozent) im Schloss Schönfeld statt. Und auch – wie bereits angesprochen – für 2015 sind die Objekte des Standesamtes schon gut ausgebucht. „Vor allem das vor kurzem in Betrieb genommene Lingnerschloss erfreut sich großer Beliebtheit“, berichtet Neubert.

Kein Wunder also, dass für dieses Jahr das Angebot erweitert wird. Für Schloss Schönfeld wurden bereits im laufenden Jahr 2014 statt den ursprünglich 25 Terminen insgesamt 30 angeboten. 2015 stocken Neubert und sein Team das Angebot auf 40 Termine auf und 2016 sollen bei guter Auslastung nochmals 20 Termine dazukommen. Das Kulturrathaus wird in der Saison von Mai bis Oktober bereits jeden Sonnabend angeboten. Eine Aufstockung erfolgt 2015 und 2016 auf 160 Termine, indem auch für April Termine im Angebot sind. „Im vergangenen Jahr konnten wir den Dresdnern knapp über 700 Termine am Sonnabend anbieten. In diesem Jahr werden es 1000 sein“, erklärt Neubert stolz. Und im Jahr 2016, wenn auch im Kraszewski-Museum die Hochzeitsglocken läuten, werden es noch mehr. Eine Entlastung soll allerdings das Standesamt an der Goetheallee erfahren. Bisher seien die Trauungen im Halb-Stunden-Takt erfolgt. Um den Paaren etwas mehr Ruhe und Zeit zu gönnen, soll die Zeit auf eine Stunde erweitert werden.

Weiterhin schlecht läuft bei den Hochzeitslocations das Dynamo-Stadion. Die Auslastung im Jahr 2014 lag bei gerade einmal 20 Prozent. Von den möglichen 25 Terminen wurden nur fünf genutzt. „Das Dynamo-Stadion schießt sich selbst aus den Rennen“, erläutert Frank Neubert. Grund: Dadurch, dass die Spielpläne für die Mannschaft erst sehr spät veröffentlicht werden, können auch mögliche Hochzeitstermine erst viel später als bei den anderen Objekten angeboten werden. „Das ist dann eher etwas für Kurzentschlossene“, so der Standesamtsleiter. Dennoch wolle er das Objekt nicht aus dem Angebot herausnehmen. „Ich finde es wichtig, auch einen modernen Hochzeitsort dabei zu haben.“

Nadine Steinmann

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