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Städtische Kläranlage sorgt weiterhin für dicke Luft in Dresden-Kaditz

Geruchsbelästigung Städtische Kläranlage sorgt weiterhin für dicke Luft in Dresden-Kaditz

Die Kaditzer müssen über Weihnachten stark sein. Der Defekt an der Dresdner Kläranlage, der seit einiger Zeit für eine enorme Geruchsbelastung rund um die städtische Einrichtung sorgt, soll erst in einigen Wochen repariert werden.

Die allseits bekannten Faultürme der städtischen Entwässerungsanlage

Quelle: Carola Fritzsche

Dresden, . Die Kaditzer müssen über Weihnachten stark sein. Der Defekt an der Dresdner Kläranlage, der seit einiger Zeit für eine enorme Geruchsbelastung rund um die städtische Einrichtung sorgt, soll erst in einigen Wochen repariert werden.

Seit knapp sechs Wochen erreichen die Verantwortlichen der Dresdner Stadtentwässerung regelmäßige Beschwerdebriefe von erbosten Anwohnern. Übeltäter für die schlechte Stimmung in Kaditz soll demnach die Dresdner Kläranlage sein.

Auch von Autofahrern der A4 seien bereits Beschwerden eingegangen. „Beim Betrieb einer Großkläranlage sind Geruchsemissionen leider nicht völlig ausgeschlossen. Auch sind die Beschwerden häufig nicht mit konkreten Uhrzeiten untersetzt, was eine Zuordnung zu technischen oder witterungsbedingten Ursachen erschwert”, heißt es von Seiten der Dresdner Stadtentwässerung. Dennoch versuche man das Problem schnellstmöglich zu beheben. „Wir vermuten, dass die aktuellen Geruchsbelästigungen mit der momentan eingeschränkten Funktion einer unserer Abluftbehandlungsanlagen in der Schlammbehandlung zu tun haben können”, so Torsten Fiedler, Pressesprecher der Stadtentwässerung. Mit den 2012 fertig gestellten Faultürme habe die Geruchsbelästigung demnach nichts zu tun. Auch für die Gesundheit stelle der Defekt kein Risiko dar.

Ende Januar soll der Schaden an der Anlage endlich behoben werden. „Der Reparaturtermin richtet sich nach der Lieferzeit der Ausrüster. Wir haben zwischenzeitlich eine Instandsetzung vorgenommen, so dass die Belastung nicht zu groß wird“, erklärt Fiedler weiter. Für die Anwohner ein schwacher Trost. Über die Weihnachtsfeiertage müssen sie die dicke Luft weiterhin aushalten.

Von Justine Büschel

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