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Städtekongress: OB Hilbert freut sich über viele Ideen

„International Dresden Dialogue“ Städtekongress: OB Hilbert freut sich über viele Ideen

Nach zwei Tagen Konferenz mit vielen Bürgermeistern aus ganz Europa hat Dresdens Rathauschef Dirk Hilbert (FDP) am Dienstag ein positives Fazit gezogen. Er habe viele Inspirationen und Erfahrungen anderer Städte mitnehmen können, sagte Dresdens Oberbürgermeister. „Das, was vorher vielleicht Hoffnung war, hat sich erfüllt.“

„Das, was vorher vielleicht Hoffnung war, hat sich erfüllt“, sagt Dirk Hilbert.
 

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Nach zwei Tagen Konferenz mit vielen Bürgermeistern aus ganz Europa hat Dresdens Rathauschef Dirk Hilbert (FDP) am Dienstag ein positives Fazit gezogen. Er habe viele Inspirationen und Erfahrungen anderer Städte mitnehmen können, sagte Dresdens Oberbürgermeister. „Das, was vorher vielleicht Hoffnung war, hat sich erfüllt.“

Er habe zahlreiche spannende Ideen gehört. Vom Friedensbüro für Nachbarschaftsstreits in Graz über Bürgerbudgets im belgischen Gent bis hin zu cineastischen Ideen für die Begegnung zwischen Einwohnern und Flüchtlingen in Aachen. Grundsätzlich betonte Hilbert am Tag der Deutschen Einheit die Wichtigkeit von Kultur, Sport und Bildung zur sozialen Teilhabe. Und hier müssten die Städte vorangehen und eine Führungsrolle einfordern. Und das geht nur mit weiteren Aktivitäten. Vom „Suchraum“ wolle man voranschreiten zum „lebendigen Labor“.

Der Anlass für die internationale Konferenz war das Geschehen vor exakt einem Jahr. Beim Tag der Deutschen Einheit 2016 hatten keine fröhlichen Feierbilder dominiert. Stattdessen sah die Welt, wie einige Hundert Menschen die geladenen Gäste hasserfüllt und erbittert auspfiffen und beschimpften. Auf dem Neumarkt mussten zahlreiche Feiergäste damals durch ein regelrechtes Hassspalier aus Anhängern von AfD und Pegida laufen.

Nun gehe es darum, den Zusammenhalt zu stärken und die Demokratie zu fördern, betonte auch Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Ausschusses der Regionen Europas. Hier gebe es noch „zu viel unerledigtes“, mahnte er weitere Taten an. Dresden sei genau der richtige Ort, über Extremismus und Populismus zu sprechen, ergänzt Daniel Termont, Bürgermeister im belgischen Gent. Es gehe darum, die Demokratie zu stärken. Und die Städte seien dafür der richtigen Ort. Hier seien die Menschen, hier ziehe es sie hin. „Die Städte müssen die Lösungen finden“, fordert er.

Von sl

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