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Stadtsportbund reagiert zurückhaltend auf neue Gebühren für Sportstätten in Dresden

Verwaltungsvorschlag Stadtsportbund reagiert zurückhaltend auf neue Gebühren für Sportstätten in Dresden

Die Pläne der Stadt zu den neuen Gebühren für Sportstätten in Dresden stoßen beim Stadtsportbund auf Zurückhaltung. Für eine genaue Bewertung gebe es bislang noch nicht genügend informationen.

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Quelle: dpa

Dresden.  Die Pläne der Stadt zu den neuen Gebühren für Sportstätten in Dresden stoßen beim Stadtsportbund auf Zurückhaltung. „Wir werden die Vorschläge genau prüfen“, erklärte der Hauptgeschäftsführer Robert Baumgarten am Montag. „Für eine genaue Bewertung ist aber auch die neue Sportförderrichtlinie notwendig, die noch nicht auf dem Tisch liegt“, fügte er hinzu.

Baumgarten reagiert damit auf einen DNN-Bericht über die Pläne der Stadt zur Erhöhung der Gebühren für Dresdner Sportstätten. Demnach wird in der nächsten Saison unter anderem das öffentliche Eislaufen teurer. Der Eintritt steigt für die Einzelkarte (zwei Stunden) von 3,50 auf 4,50 Euro. Bei den Gebühren für Sportplätze, Turnhallen oder Kegelsportanlagen führt die Stadt ein neues Tarifgruppensystem ein. Die höchsten Kosten fallen in Tarifgruppe 4 an, die vor allem für Privatnutzer gelten. Für eine Sporthalle bis 400 Quadratmeter (saniert oder neu) werden in dieser Kategorie pro Stunde 24 Euro fällig (nicht wie am Montag versehentlich berichtet 21,50 Euro). In den Kategorien 3 bis 1 gibt es dann Ermäßigungen, die von der Mitgliederstruktur der Vereine abhängen. Vereine mit mindestens 20 Prozent Kindern, 20 Prozent Mitgliedern über 50 Jahre oder 70 Prozent Versehrten kommen in Kategorie 1 und zahlen die niedrigsten Gebühren. Bei der Sporthalle wären das wie berichtet 2,10 Euro. Für die Größe der Sporthallen gibt es künftig drei Kategorien im Tarifsystem, bisher waren es fünf. Wie sich das auf die Vereine auswirkt, konnte der Sportbund noch nicht bewerten.

Sportbürgermeister Peter Lames (SPD) bezeichnete die Pläne gegenüber DNN bereits als „maßvolle Anhebung“. Seit 2007 seien die Gebühren nicht mehr an steigende Betreibsausgaben angepasst worden. Aufgrund der Ermäßigungen für die Vereine komme es in der Regel nur „zu geringfügigen Erhöhungen“. Für die höchste Kategorie 4 betrachtet steigen die Gebühren im Schnitt zwischen zehn und 15 Prozent. Bisher zahlten die Vereine in Abhängigkeit von ihrer Mitgliederstruktur Selbstkostenbeiträge, die acht, 16 oder 40 Prozent der Gesamtgebühren ausmachten. An dieser Abstufung orientierten sich jetzt auch die neue Tarifgruppen, so Lames.

Von Ingolf Pleil

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