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Lokales Stadtrat zieht Schlusstrich unter Kulturpalast-Umbau
Dresden Lokales Stadtrat zieht Schlusstrich unter Kulturpalast-Umbau
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12:33 22.09.2018
Nach dem Komplettumbau: Blick in den „Kulti“-Konzertsaal. Quelle: Dietrich Flechtner
Dresden

Der Stadtrat hat am Freitagnachmittag einstimmig einen Schlussstrich unter den Umbau des Kulturpalastes gezogen. Die Stadträte stimmten einer weiteren Kapitaleinlage von 3,184 Millionen Euro in die städtische Gesellschaft Kommunale Immobilien Dresden (KID) zu. Die KID hat den Kulturpalast als Bauherr und Eigentümer umbauen lassen, mit dem Geld werden Mehrkosten bezahlt.

Gleichzeitig wandelte der Stadtrat ein im vergangenen Jahr von der Stadt der KID gewährtes Darlehen in Höhe von 8,27 Millionen Euro in eine Kapitaleinlage um. Heißt: Die KID muss das Geld, das zur Deckung von Mehrkosten beim Umbau verwendet wurde, nicht zurückzahlen. Das wäre der Gesellschaft, die jetzt den Kulturpalast an seine Nutzer vermietet, auch schwer gefallen: Die KID erzielt keine Gewinne. Die Stadt kann die zusätzlichen Mittel dank hoher Mehreinnahmen problemlos finanzieren.

Die Umbaukosten für den Kulturpalast betragen laut Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Die Linke) rund 101 Millionen Euro. Sie sprach von einem vorläufigen Schlussstrich, weil in zwei Fällen wohl ein Gericht über offene Forderungen eines Planungsbüros und eines Bauunternehmens entscheiden muss. Im schlimmsten Fall müsste die KID noch einmal 3,3 Millionen Euro zahlen. „Bis zum Abschluss des Verfahrens muss keine Entscheidung über die Finanzierung getroffen werden“, so Klepsch.

Von tbh

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