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Lokales Stadt will Werkstattverfahren und Bebauungsplan für Töberich-Grundstück an der Elbe
Dresden Lokales Stadt will Werkstattverfahren und Bebauungsplan für Töberich-Grundstück an der Elbe
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23:38 09.09.2015
Der modifizierte Marina-Garden-Entwurf Quelle: DresdenBau
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Während diese weiterhin auf die Freigabe für ihr Bauprojekt „Marina Garden“ wartet, will die Stadt mit Hilfe eines eigenen Bebauungsplanes vorgehen.  

Dieser „soll die vom Stadtrat an diesem sensiblen Bereich angestrebte Balance zwischen Wohnen und freiräumlichen Nutzungen“ ermöglichen, teilte die Verwaltung am Mittwoch mit. Mehrere Architekturbüros sollen städtebauliche Lösungsansätze für das Grundstück entwickeln. Stadtrat, Ämter, die Eigentümer und die Öffentlichkeit sollen dabei eingebunden werden.  

Ein besonderer Schwerpunkt dabei sei der Hochwasserschutz. Während die Stadt einen übergreifenden öffentlichen Hochwasserschutz für das gesamte Gebiet bevorzugt, will Investorin Töberich selbst baulich für den Schutz „ihrer“ Wohnungen sorgen. Diese Pläne sieht die Verwaltung kritisch. Es drohe die Gefahr, dass die zukünftigen Anwohner im Falle eines starken Hochwassers wie 2013 ohne Strom und Heizung sein werden. Es sei sehr wahrscheinlich, dass ein künftiges schweres Hochwasser nicht im Hochsommer sondern bei Temperaturen um null Grad Celsius im Winter auftritt. Das Baugebiet würde für die Einsatzkräfte der Wasser-Wehr eine zusätzliche Belastung darstellen.

Die Stadt will mit einem Bebauungsplan verhindern, dass die Häuser bis zur Elbe reichen. Quelle: Stephan Lohse
Weiterhin streiten Stadt und Investorin über den Elberadweg, der über das Grundstück führt. Regine Töberich bleibt dabei, den Weg sperren und eventuell sogar wegbaggern zu lassen. Die Verwaltung beharrt jedoch darauf, dass der Weg offen bleiben muss. Das Straßen- und Tiefbauamt habe die Sperrung des Weges per Bescheid untersagt. Sollte Töberich zur Tat schreiten, drohe ihr ein Zwangsgeld.  

Meldungen, wonach die Verwaltung bei der Planung des Geländes auch eine neue Elbquerung mit in Angriff nehmen wolle, dementierte das Stadtplanungsamt jedoch. Es bestehe langfristig kein Bedarf an einer Nahverkehrstauglichen Brücke in Höhe der Erfurter Straße.

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Wiebke Theuer

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„Ich gebe hundertprozentig nicht auf“, sagt Regine Töberich. Die Dresden-Bau-Chefin, die nahe des Puschkinplatzes für 68 Millionen Euro eine Wohnanlage errichten möchte, will für ihr Projekt kämpfen, notfalls weiter klagen und wenn es gar nicht anders geht, den Elbradweg, der über ihr Grundstück führt, sperren.

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