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Lokales Stadt verteidigt Verfahren um Bildungscampus
Dresden Lokales Stadt verteidigt Verfahren um Bildungscampus
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09:27 04.11.2015
Die Akademie für Wirtschaft und Verwaltung plant einen neuen Bildungskomplex am Straßburger Platz. 20 Millionen Euro sollen investiert werden. Quelle: Visualisierung: IPROconsult GmbH
Dresden

Nach Kritik der Grünen am Genehmigungsverfahren für den Bildungscampus am Straßburger Platz hat die Stadtverwaltung das Vorgehen verteidigt. "Der Bauantrag ist beim Bauaufsichtsamt gestellt und in Abstimmung mit allen beteiligten Fachämtern entschieden worden", erklärte Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain auf DNN-Anfrage. Die Akademie für Wirtschaft und Verwaltung plant einen neuen Bildungskomplex am Straßburger Platz. 20 Millionen Euro sollen investiert werden.

Es sei "völlig unverständlich, weshalb dieses Projekt nie dem zuständigen Ausschuss vorgelegt wurde, wie es bei dem Bauvorhaben des Einkaufszentrums auf dem Grundstück gegenüber der Fall war", hatte Thomas Löser, baupolitischer Sprecher der Grünen-Stadtratsfraktion, kritisiert. Das jetzt vorgeschlagene Bauvorhaben rücke bis an die Straßenkante vor und hebe damit eine großzügig angelegte städtebauliche Situation aus den 60er Jahren auf, kritisierte Löser. Die getroffene Entscheidung sei sehr fraglich.

Das Projekt sei als "Vorhaben im Bebauungszusammenhang" von der Stadt entschieden worden, erklärte der Bürgermeister. Es müssten zwar Bäume gefällt werden, eine naturdenkmalgeschützte Eibe bleibe erhalten. 76 Bäume müssten als Ersatz gepflanzt werden. Die jetzige städtebauliche Form entspreche dem in einem Werkstattverfahren entstandenen und vom Bauausschuss 2003 gebilligten Rahmenplan. Schmidt-Lamontain will heute den Bauausschuss detailliert informieren.

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