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Stadt und Kammer besiegeln „Aktionsplan Handwerk Dresden 2025“

Aktionsplan von Handwerkskammer und Stadt Stadt und Kammer besiegeln „Aktionsplan Handwerk Dresden 2025“

Bessere Organisation bei der Vergabe von kommunalen Bauprojekten, Förderung von Fachkräften und der strategische Ausbau spezieller Bereiche – Die Handwerkskammer Dresden und die Stadt wollen gemeinsam mittelständige Handwerksfirmen unterstützen und eine bessere Zukunftsperspektive bieten.

Von links: Kammergeschäftsführer Andreas Brzezinski und Kammerpräsident Jörg Dittrich freuen sich über den Schulterschluss mit der Stadt Dresden in Person von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Robert Franke vom amt für Wirtschaftsförderung Dresden.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Bessere Organisation und Kontinuität bei der Vergabe von kommunalen Bauprojekten, Förderung von Bildung und Qualifizierung von Fachkräften und der strategische Ausbau spezieller Bereiche – Die Handwerkskammer Dresden und die Stadt wollen gemeinsam vor allem mittelständige Handwerksfirmen in Stadt und Region unterstützen und eine bessere Zukunftsperspektive bieten.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und Kammerpräsident Jörg Dittrich schlossen deshalb symbolisch ihre Schultern und unterzeichneten am Montag im Rathaus einen sogenannten „Aktionsplan Handwerk in Dresden 2025“ – ein unverbindliches Dokument, das jedoch eine gemeinsame Richtung vorgeben und so den Start einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Kammer und Stadtverwaltung signalisieren soll.

„Über 5300 Handwerksbetriebe gibt es in Dresden. Die müssen auch weiterhin optimale Rahmenbedingungen vorfinden“, erklärte Kammerpräsident Dittrich. So wolle man auf jeden Fall den Inhalt des Aktionspapiers schrittweise umsetzen. Ein primäres Anliegen der Kammer ist dabei der Fokus auf den Fachkräftenachwuchs. Laut Dittrich stelle vor allem die Lohnschere von „mehreren Hundert Euro monatlich“ zwischen Industrie und Handwerk ein zentrales Problem dar. So könne man potentiellen Kandidaten nur schlecht die Arbeit im Handwerk schmackhaft machen.

Für Oberbürgermeister Hilbert hingegen geht es in erster Linie darum, eine Abwanderung der Handwerksbranche in andere Regionen zu verhindern. Insofernhaben also beide Parteien Interesse daran, attraktive Rahmenbedingungen für einander zu schaffen. Das müsse man auch, so Hilbert, mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben Energiewende, Breitbandausbau und Infrastruktur sowie auf den anhalten Bauboom. „Dafür brauchen wir ein starkes Handwerk.“

Ebenso wichtig für Bürgermeister und Kammerpräsident ist in der Ausbau und die Verbesserung des Öffentlichen Nahverkehrs, um weiter für bessere Luftbedingungen in der Stadt zu sorgen und so mögliche Fahrverbote von vornhinein auszuschließen. Die Mobilität von Handwerkern sei von zentraler Priorität, zeigten sich Dittrich und Hilbert einig.

Zudem soll es einmal im Jahr ein „Zukunftsforum Handwerk“ geben, bei dem Kammer, Stadt und Handwerksbetriebe gemeinsam den „Soll-Ist-Stand“ analysieren. Außerdem wolle man auch gemeinsame Zukunftsprojekte vorantreiben und perspektivisch auch ein gemeinsames Strategiepapier entwerfen.

Von Sebastian Burkhardt

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